Premier League Pep Guardiola platzt der Kragen – Evra und Berbatov "zerstört"

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Mit seinem Team steuert Pep Guardiola in England seine vierte Meisterschaft in fünf Jahren an. Die letzten Ligaspiele gegen Watford (5:1), Leeds (4:0), Newcastle (5:0) und Wolverhampton (5:1) wurden eindrucksvoll gewonnen. Dennoch überschattet das Halbfinal-Aus in der Champions League gegen Real Madrid zu Beginn des Monates den aktuellen Erfolg der Citizens.

Zwei ehemalige Spieler von Manchester United, Patrik Evra und Dimitar Berbatov, gingen nach dem Ausscheiden in der Königsklasse hart mit Guardiola ins Gericht: Der Katalane könne mit Spielern mit Persönlichkeit wenig anfangen, weshalb seine Teams wie Roboter agieren würden, denen in engen Partien die nötige Eigeninitiative fehle.

Am Freitag reagierte Guardiola auf diese Kritik und nahm dabei kein Blatt vor den Mund. "Ich habe gegen diese Spieler gespielt", schoss der 51-Jährige gegen Berbatov und Evra. "Und ich habe diese Form von Persönlichkeit nicht gesehen, als ich, als wir sie im Champions-League-Finale gegen United zerstört haben."

Manchester City

Dieser Seitenhieb hat sicherlich gesessen. Mit dem FC Barcelona schlug Guardiola Manchester United sowohl im Endspiel 2009 (2:0) als auch im Finale 2011 (3:1). Seit dem Triumph vor elf Jahren in London konnte der Spanier den Henkelpott allerdings nicht mehr gewinnen. Im letzten Jahr stand er wieder kurz davor, musste sich aber dem FC Chelsea mit 0:1 im Endspiel geschlagen geben.