Manchester United Anthony Martial begründet Wechsel zum FC Sevilla

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Anthony Martial hatten sich vor Kurzem viele Wechselmöglichkeiten geboten. Juventus Turin und der FC Barcelona sollen angeklopft haben, am Ende wurde es der FC Sevilla. Für den Franzosen stimmte das Gesamtpaket dort am besten.

"Ich hatte viele Möglichkeiten, aber ich habe mit Julen Lopetegui und Monchi gesprochen und für mich war es das Beste, hierher zu kommen", sprach Martial am Mittwoch über den Austausch mit Trainer und Sportchef der Nervionenses. "Sie haben mir das Gefühl gegeben, dass ich wichtig bin. Ich wollte wieder spielen und den Fußball genießen. Ich habe in Manchester einige Zeit verloren, ohne das zu tun, und das habe ich gebraucht."

Manchester United

Martial steht bereits seit 2015 bei Manchester United unter Vertrag, kam zuletzt aber unter Interimstrainer Ralf Rangnick kaum mehr zu Einsätzen. Die fehlende Spielpraxis hatte den 26-Jährige dazu bewogen, eine Luftveränderung anzustreben. Ein Verbleib im Old Trafford für den Rest der Saison kam nicht infrage.

Ralf Rangnick wollte Anthony Martial halten

"Ich habe United gebeten zu gehen, weil ich spielen wollte. Rangnick kam und ich wollte weg, also habe ich es ihm gesagt", berichtet Martial über die Geschehnisse der letzten Wochen. Rangnick sah den Stürmer auf einem guten Weg und wollte ihn mit wiederkehrenden Einsätzen locken. "Aber ich musste eine neue Atmosphäre finden, einen neuen Verein. Allerdings habe ich dort noch einen Vertrag, ich weiß also nicht, was am Ende der Saison passieren wird. Ich bin hier nur bis zum Ende der Saison ausgeliehen."

Im Achtelfinale der Europa League tritt Sevilla im Rückspiel bei West Ham United an. Das erste Aufeinandertreffen hatten die Spanier mit 1:0 für sich entschieden. Martial fiel zuletzt mit einer Muskelverletzung aus, ist aber für die Europacup-Herausforderung rechtzeitig fit geworden.