Cristiano Ronaldo beschwert sich bei United-Besitzer – und stellt Forderungen

31.05.2022 um 13:59 Uhr
von Andre Oechsner
Redakteur
Experte für den Transfermarkt, berichtet seit 2015 über den internationalen Fußball. Seit 2019 im Team von Fussballeuropa.com.
cristiano ronaldo
Foto: / Getty Images
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Bei der Besitzgergruppe von Manchester United sind offenbar gleich mehrere Beschwerden von Cristiano Ronaldo eingegangen. Nach Informationen des Mirror beklagt sich der Superstar über die Bedingungen, die am Trainingsgelände in Carrington vorherrschen.

Unter anderem spricht sich der 37-Jährige für eine Erneuerung des Schwimmbads aus, das er nicht nutzen wolle, weil lose, abgesplitterte und fehlende Fliesen eine Gefahr darstellen. Ronaldo soll schockiert über den Zustand sein. Der Vorstand ordnete Sanierungsarbeiten an, die rechtzeitig vor Beginn der Vorbereitung Mitte Juli abgeschlossen sein sollen.

Darüber hinaus soll Manchester United über 230.000 Euro für die Installation eines neuen Boilersystems auf dem Trainingsgelände ausgegeben haben, nachdem es im zurückliegenden Winter zu Problemen mit der Warm- und Kaltwasserzufuhr gekommen war.

"Bei Cristiano Ronaldo hören die Leute zu"

Eine anonymisierte Quelle sagt: "In der Vergangenheit haben die Spieler vielleicht etwas gesagt, aber es ist nichts passiert. Wenn Cristiano sich zu Wort meldet, hören die Leute zu, werden aufmerksam und die Dinge ändern sich!" Letztes Jahr beantragte United eine Baugenehmigung für zusätzliche Umkleideräume, Büros, Sporthallen und Cateringbereiche in Carrington.

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Außerdem sei ein Antrag gestellt worden, neue LED-Flutlichter, eine Tribüne für 500 Zuschauer und einen Zugang für Rollstuhlfahrer zu errichten. Man merkt: Ronaldos Worte haben unglaubliches Gewicht in der United-Familie. Das hat sich der 37-Jährige mit seinen Weltklasseleistungen hart erarbeitet.

Manchester United schloss vor Kurzem eine extrem enttäuschende Saison ab – Platz 6 reicht lediglich für die Teilnahme an der Europa League. An Ronaldo, der in 38 Spielen 24 Tore erzielte, war das sportliche Scheitern nicht festzumachen.

Verwendete Quellen: Mirror
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