Coach flirtet mit Cristiano Ronaldo: "Jeder will Spieler wie ihn trainieren"

15.12.2022 um 15:59 Uhr
von Tobias Krentscher
LaLiga-Redakteur
Schreibt seit 2010 über den spanischen Fußball. Gründer und Chefredakteur von Fussballeuropa.com.
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Cristano Ronaldo hat das Interesse von Al Nassr geweckt - Foto: / Getty Images

Cristiano Ronaldo (37) hält sich aktuell bei seinem Ex-Verein Real Madrid fit, trainiert auf dem Vereinsgelände des Rekordmeisters. Wohin es den fünffachen Weltfußballer nach seinem Aus bei Manchester United zieht, ist aber noch unklar.

Die Sporttageszeitung Marca berichtete unlängst, CR7 habe einen Deal mit dem Saudi-Klub Al Nassr abgeschlossen. 200 Millionen Euro Jahresgage sollen dem Vernehmen nach in Cristianos Tasche fließen.

Offiziell bestätigt wurde die Zusammenarbeit noch nicht, Cristiano soll am Rande des Achtelfinales bei der WM gegen die Schweiz (6:1) eine Einigung dementiert haben. Rudi Garcia, seines Zeichens Trainer von Al Nassr, hofft indes auf eine Zusammenarbeit. "Ich denke, dass sich jeder Trainer freuen würde, einen großen Star wie Cristiano zu trainieren", erklärte der Franzose gegenüber der Sporttageszeitung AS.

Probleme mit Cristiano Ronaldo würde Garcia nicht erwarten: "Ich war immer der Überzeugung, dass die großen Spieler am einfachsten zu handhaben sind, weil sie sehr intelligent sind. Ich habe dies mit Francesco Totti bei der Roma gemerkt."

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Rudi Garcia ist Trainer von Al Nassr - Foto: CosminIftode / Shutterstock.com

Garcia wäre beinahe United-Interimscoach geworden

Was viele nicht wissen: Garcia hätte Cristiano Ronaldo bereits im vergangenen Jahr trainieren können. Der Franzose war bei Manchester United als Interimscoach im Gespräch, erhielt den Job aber letztendlich nicht.

"Ich stand kurz davor, aber sie haben sich für Ralf Rangnick entschieden", berichtet der 58-Jährige. Es habe zwei Treffen mit den Managern Darren Fletcher und John Murtough gegeben. "Ich war sehr motiviert, United zu trainieren. Wer wäre das nicht?"

Garcia ist seit dem vergangenen Sommer Coach des Al Nassr FC , nach acht Spielen unter seiner Leitung stehen sechs Siege und ein Unentschieden zu Buche. Womöglich hilft Cristiano Ronaldo bald dabei, weitere Siege einzufahren.

Der Präsident des saudi-arabischen Fußball-Verbandes hofft auf seine Unterschrift. "Wir würden diesen Spieler gerne in unserer Liga haben", erklärte Yasser Al-Misehal unlängst gegenüber dem Sportblatt Marca. Das Ziel sei es, Superstars aus der ganzen Welt nach Saudi-Arabien zu holen.

Cristiano Ronaldo ging im Unfrieden

Cristiano Ronaldo ist ablösefrei zu haben. Nach einem Skandal-Interview, in dem der Portugiese die Verantwortlichen von Manchester United, Ex-Interimscoach Ralf Rangnick und Trainer Erik ten Hag heftig kritisiert hatte, wurde sein ursprünglich bis Ende Juni kommenden Jahres datierter Vertrag aufgelöst.