
Im Gespräch mit der L'Equipe zeichnete die Quelle zunächst das Bild einer harmonischen Beziehung zwischen Spieler und Berater. "Es gab eine Freundschaft, eine Verbindung. Cristiano (Ronaldo) hat Jorge (Mendes) bezahlt und trotz allem hätte er ihn nicht ersetzen sollen."
Es kam im Winter zum Bruch, weil Cristiano Ronaldo einen schnellen Abgang von Manchester United forcierte und in einem Interview gegen seinen Arbeitgeber schoss. Mendes soll CR7 von dem Skandal-Gespräch abgeraten haben.
Cristiano Ronaldo wollte zu einem anderen europäischen Topklub wechseln. Mendes sprach für dieses Vorhaben bei beinahe jedem Spitzenteam vor, hatte allerdings keinen Erfolg. Als letzte Alternative blieb CR7 nur der Transfer nach Saudi-Arabien, was er wohl seinem Agenten ankreidet.

Wie die interne Quelle andeutete, war Mendes nach der Entlassung durch seinen Edelklienten am Boden zerstört. "So etwas kann man sich bei einem Agenten dieses Kalibers nicht vorstellen, aber es kann Momente der Einsamkeit geben. Es ist, als hätte ihn die Frau verlassen, nachdem sie einen Liebhaber getroffen hat."
Allzu einsam dürfte Mendes nach der Trennung von Ronaldo aber nicht sein. Sein Kundenstamm ist nach wie vor recht üppig und beinhaltet weitere Topspieler wie Angel Di Maria (35), Bayern-Leihgabe Joao Cancelo (28) oder Bernardo Silva (28).
Verwendete Quellen: L'Equipe