Cristiano Ronaldo will Vertrag bei Manchester United auflösen

28.07.2022 um 07:36 Uhr
von Andre Oechsner
Redakteur
Experte für den Transfermarkt, berichtet seit 2015 über den internationalen Fußball. Seit 2019 im Team von Fussballeuropa.com.
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Foto: / Getty Images
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Cristiano Ronaldo zündet im Abgangspoker mit Manchester United offenbar die nächste Stufe. Nach Angaben der Daily Mail hat der 37-Jährige seinen aktuellen Verein darüber informiert, dass er seinen Vertrag auflösen möchte, um einen Wechsel in diesem Sommer ablösefrei über die Bühne gehen zu lassen.

Die Red Devils vertreten aber weiterhin die Ansicht, dass Ronaldo keineswegs zum Verkauf steht – ergo ist auch die vorzeitige Auflösung des noch bis 2023 gültigen Vertrags für den englischen Rekordmeister kein Thema. Für Ronaldo liegt momentan weder eine Anfrage noch ein konkretes Angebot vor.

Der Superstar befindet sich seit Dienstag wieder in Manchester, nachdem er die bisherige Vorbereitungstour aufgrund von familiären Gründen abgesagt hatte. Ronaldo unterzog sich den obligatorischen medizinischen Untersuchungen und trainierte am Mittwoch, bevor er seinen Mannschaftskameraden bei einem Freundschaftsspiel gegen Wrexham zusah.

Kein Klub will Cristiano Ronaldo

Jorge Mendes war beim jüngsten Austausch ebenfalls dabei. Ronaldos Berater ist in diesen Tagen viel unterwegs, bietet seinen Starklienten bei jedwedem Topverein an. Ohne Erfolg: Kein Klub hat bislang angebissen, was unter anderem mit Ronaldos hohem Salär von 29 Millionen Euro zu tun hat.

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Berichten zufolge ist Ronaldo für einen Wechsel sogar bereit dazu, auf 30 Prozent seines aktuellen Einkommens zu verzichten. Auch wenn er zum Verzicht bereit sein sollte, würden nach Abzug immer noch über 20 Millionen übrigbleiben.

United-Trainer Erik ten Hag, der immer wieder betont hatte, dass ein Ronaldo-Verkauf kein Thema sei, sagte über den ersten Austausch: "Es war ein gutes Treffen, aber es bleibt alles zwischen Cristiano und mir. Ich kann aber bestätigen, dass der Austausch wirklich gut war."

Verwendete Quellen: Daily Mail
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