Ex-Ferguson-Assistent: "Das Schlimmste ist, dass United seine Identität verloren hat"

02.02.2022 um 09:37 Uhr
von Kevin Richau
Redakteur
Berichtet seit 2021 für Fussballeuropa.com über den internationalen Fußball.
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Der ehemalige Co-Trainer von Vereinsikone Sir Alex Ferguson ist der Meinung, dass nach dem Abgang des Altmeisters im Jahr 2013 alles schiefgegangen ist, was bei den Red Devils hätte schiefgehen können.

"Es sagt genug aus, dass der Klub seitdem nie mehr die Meisterschaft gewonnen hat", erklärte Meulensteen dem niederländischen Nachrichtenblatt De Telegraaf. "Das Schlimmste ist, dass United seine Identität komplett verloren hat."

Meulensteen stand von 2001 bis zum Ruhestand Fergusons gemeinsam mit dem Schotten für Man United an der Seitenlinie. Was der Verein im Anschluss mit dem Vermächtnis seines Bosses gemacht hat, bringt den 57-Jährigen immer noch in Rage.

"Alles, was Ferguson über die Jahre aufgebaut hatte, wurde über Bord geworfen. United hatte seine eigene Art zu spielen, sie spielten attraktiv und kreativ. Aber dieser erkennbare United-Fußball ist weg", beschwert sich Meulensteen.

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Schuld am Verlust der Identität haben nach Melensteens Aussage die zahlreichen Trainerwechsel. "Wenn Sie erfolgreich sein wollen, ist es wichtig, Kontinuität in Ihrer Vision und eine solide, stabile Organisation zu haben", so der Niederländer.

Ein Blick auf die Konkurrenz würde den Red Devils die Augen öffnen. "United hat beides nicht mehr, während Liverpool mit Jürgen Klopp und Manchester City mit Pep Guardiola diese Stabilität haben." Diese beiden Teams machten die Meisterschaft in den letzten vier Jahren unter sich aus. United gelangen in diesem Zeitraum aber immerhin zwei Vize-Titel.

Verwendete Quellen: mirror.co.uk
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