Frenkie de Jong: Erik ten Hag drängt United-Bosse auf Winter-Deal

23.10.2022 um 13:57 Uhr
von Thomas Schmidt
Bundesliga-Experte
Bayern-Fan seitdem er denken kann. Kennt sich in Sachen Rekordmeister und Bundesliga bestens aus, seit 2022 im Team von Fussballeuropa.com.
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Frenkie de Jong wollte dem FC Barcelona im vergangenen Sommer die Treue halten - Foto: / Getty Images
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Barça und die Red Devils sollen sich im Sommer grundsätzlich auf einen Transfer des niederländischen Nationalspielers geeinigt haben, 75 Millionen Euro Fix-Ablöse plus Boni sollten dem Vernehmen nach in Richtung Katalonien fließen.

Doch Barça-Präsident Joan Laporta und die Verantwortlichen machten die Rechnung ohne de Jong. Der Mittelfeldregisseur wollte die Blaugrana nicht verlassen, allem Werben seines ehemaligen Förderers aus Ajax-Zeiten, Erik ten Hag, zum Trotz.

Barça-Trainer Xavi und Boss Joan Laporta begrüßten den Verbleib de Jongs zwar öffentlich, hinter den Kulissen hätte man den 25-Jährigen aber am liebsten verkauft, einerseits um die hohe Ablösesumme zu kassieren, andererseits um das hohe Gehalt des Spielers einzusparen.

Frenkie de Jong betonte jüngst, er haben in den vergangenen Spielzeiten auf Gehalt verzichtet, die aufgeschobenen Zahlungen würden nun fällig werden. Barça kann aber womöglich hoffen, den Nationalspieler doch noch von der Payroll zu bekommen.

Nach Informationen der Tageszeitung Manchester Evening News will Manchester United sein Glück bei de Jong im Januar erneut versuchen. Erik ten Hag drängt die Bosse demnach, erneut einen Transferangriff zu starten.

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Laut der Zeitung ist der ehemalige Trainer von Ajax Amsterdam mit seinem zentralen Mittelfeld und den Neuzugängen Christian Eriksen und Casemiro nicht restlos zufrieden. Ten Hag sei der Meinung, Frenkie de Jong wäre der ideale Spieler für die Red Devils.

Und Manchesters Chancen könnten durchaus besser stehen als im vergangenen Sommer. Barça droht das Aus in der Champions League, sodass in der Rückrunde wohl keine Königsklasse für de Jong ansteht, zudem ist der Niederländer unter Xavi alles andere als gesetzt – bei United hätte er seinen Stammplatz sicher.

Verwendete Quellen: Manchester Evening News
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