Manchester United :Eigentümer wollen nicht verkaufen

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Am Donnerstag machten Berichte über einen möglichen Mega-Deal die Runde. Der Tageszeitung The Sun zufolge planen David Beckham und seine alten Weggefährten Paul Scholes, Phil und Gary Neville, Ryan Giggs und Nicky Butt mit Hilfe von Investoren die Übernahme von Manchester United.

Das Boulevardblatt berichtete zudem, dass die Eigentümerfamilie Glazer die Lust an United verloren habe und zu einem Verkauf bereit sei.

Diese Meldung dementierte Manchester United nun laut der Daily Mail. Wie die Tageszeitung von Quellen aus dem Verein erfahren haben will, hätten die Eigentümer keineswegs vor, den Verein zu veräußern.

Vielmehr wolle man sich der Herausforderung stellen, den strauchelnden Rekordmeister wieder an die Spitze zu führen. Derzeit belegt United in der Premier League nur den siebten Tabellenplatz. Im Champions-League-Viertelfinale gegen den FC Bayern München ist United nur Außenseiter.

Hintergrund


Der US-amerikanische Milliardär Malcolm Glazer begann 2003 seine Übernahme des englischen Rekordmeisters gegen großen Gegenwind der Fans. Er erhöhte seinen Anteil bis 2005 auf 98 Prozent.

Danach befanden sich die Red Devils im Privateigentum der Glazer-Familie. 2012 gab Glazer zehn Prozent der Klub-Anteile an der New Yorker Börse heraus. Der Milliardär besitzt weiterhin 90 Prozent des Vereins.