Manchester United Poker um Paul Pogba: Hat sich PSG selbst ins Aus geschossen?

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Im Januar dieses Jahres versuchte United Pogba noch einmal mit einer dicken Gehaltserhöhung von einem Verbleib zu überzeugen. Bis zu 600.000 Euro hätte der Franzose mit einer Unterschrift pro Woche verdienen können. Der Spieler lehnte dankend ab. Möglicherweise spekuliert er bei einem Wechsel auf noch mehr Gehalt.

Diesen Wunsch wird der 29-Jährige offensichtlich nicht von Paris Saint-Germain erfüllt bekommen. Nach Information der Manchester Evening News hat PSG, wenn es um Pogba geht, nicht unbedingt die Spendierhosen an.

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So lag ihr erstes Angebot noch unter der Offerte der Red Devils. Da der Hauptstadtklub beim angestrebten Transfer keine Ablöse bezahlen müssten, überrascht dieser "Geiz" des aus Katar mit schier endlosen finanziellen Mitteln ausgestatteten Klubs. Haben sich die Pariser damit verzockt?

"Über meine Zukunft ist nichts entschieden">

Neben PSG gilt Juventus Turin als Kandidat auf eine Verpflichtung Pogbas. Dieser will seine Wahl aber noch nicht getroffen haben. "Über meine Zukunft ist nichts entschieden, es ist nichts getan", erklärte der Nationalspieler dem TV-Sender Telefoot. "Ich kann mich morgen entscheiden, genauso wie ich es während des Transferfensters entscheiden kann."

Pogba will Titel gewinnen

Der Mittelfeldspieler machte keinen Hehl daraus, wie sehr es ihn belastet, dass er mit Man United in dieser Saison keinen Titel mehr gewinnen kann. Neben dem finanziellen Anreiz wird Pogbas Wechsel wohl insbesondere von der sportlichen Perspektive eines Vereins abhängen.