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Egoismus-Vorwurf! "Cristiano Ronaldo kümmert sich nur um Cristiano Ronaldo"

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Foto: / Getty Images

Gabriel Agbonlahor (35) zeigte bei talksport eingangs noch Verständnis für Ronaldos Wechselabsicht. "Cristiano Ronaldo will nicht in der Europa League spielen. In den letzten Jahren seiner Karriere will er in der Champions League spielen."

Dieser Traum ist nachvollziehbar, aber in der nächsten Saison nicht realisierbar – zumindest nicht im Theatre of Dreams. "Also kümmert er sich nur um Ronaldo, er kümmert sich nicht um Manchester United", prangert Agbonlahor an.

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"Sie brauchen ihn, sie brauchen Ronaldo, Manchester United braucht ihn und er will das Schiff verlassen, er will nicht dort sein", so der ehemalige englische Nationalspieler. Ein herber Rückschlag für die Fans der Red Devils, die die Rückkehr von CR7 vor einem Jahr frenetisch zelebriert hatten.

Die Hoffnung auf einen Verbleib des Portugiesen wird derzeit vor allem durch den finanziellen Aufwand am Leben erhalten, den die meisten anderen Klubs für einen 37-Jährigen nicht betreiben wollen. Darüber hinaus besteht bei den meisten Topteams, die in der Königsklasse antreten, kein Bedarf mehr im Sturm.

Im Augenblick gilt einzig der FC Chelsea als möglicher Abnehmer Ronaldos. Der Wechsel zu einem Konkurrenten aus der Premier League würde den Europameister von 2016 zwar mindestens einmal pro Saison ins Old Trafford zurückführen, einen warmen Empfang sollte er dann allerdings nicht erwarten.