Klare Ansage: "Cristiano Ronaldo wird es nicht leicht haben"

10.01.2023 um 10:09 Uhr
von Kevin Richau
Redakteur
Berichtet seit 2021 für Fussballeuropa.com über den internationalen Fußball.
cristiano ronaldo
Cristiano Ronaldo wechselte von Manchester nach Riad - Foto: / Getty Images

Von 2014 bis 2016 agierte Raul Caneda (53) als Cheftrainer von Al-Nassr. Er kennt die arabische Szene gut und hat eine hohe Meinung von ihr. "Es ist eine sehr anspruchsvolle Meisterschaft. Für mich ist der dortige Fußball mit dem der Türkei gleichzusetzen und es ist schwierig für gute Spieler zu gehen, weil sie extrem gut verdienen", erklärte der Spanier der AS.

Mit dem Verdienst trifft der Iberer bei Ronaldo ins Schwarze. Der Superstar erhält ein üppiges Jahresgehalt von 70 Millionen Euro. In zweieinhalb Jahren wird CR7 demnach knapp 200 Millionen Euro einstreichen. Für seine anschließende Rolle als WM-Botschafter dürfte ihn abermals ein fürstlicher Lohn erwarten.

Cristiano Ronaldo ist in der Pflicht

Für das viele Geld fordert Al-Nassr laut Caneda aber auch eine Menge. "Sie sind ein großer Verein, einer der drei größten in Arabien und machen keinen Fehler: Sie werden viel von Cristiano verlangen. Wegen seines Alters wird es für Ronaldo nicht so einfach sein", schloss der vereinslose Trainer seine Ausführungen.

Die erste Bewährungsprobe kommt am 22. Januar auf Ronaldo zu. Dann erst darf er sein Debüt gegen Al-Ettifaq geben. Eine Zwei-Spiele-Sperre aus seiner Zeit bei Manchester United verhindert einen früheren Einsatz.

Verwendete Quellen: AS