Van de Beek einziger Neuzugang :Manchester United: Vereinslegende kritisiert Transferstrategie

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Donny van de Beek war mit knapp 40 Millionen Euro der bisher einzige Sommer-Transfer, den Manchester United getätigt hat. "Es ist fahrlässig, das Team nicht in Stellung für mehr zu bringen", meint Gary Neville bei SKY SPORTS.

"United scheint immer viel Geld bezahlen zu müssen, fast so, als ob es sich um leichte Beute handelt", bekrittelt er und weist auf den Transfer von Timo Werner zum FC Chelsea hin, der im Vergleich "ziemlich billig" gewesen sei.

Das Management hatte seit März sechs Monate Zeit, um sich vorzubereiten, nachzudenken, zu eruieren, sich mit Agenten in Verbindung zu setzen und alle Dinge in Bewegung zu setzen, kritisiert Neville. Es gebe keine Entschuldigung dafür, dass man die Transfers nicht schon vor Saisonbeginn erledigt habe.

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Laut Meinung des 45-Jähirgen muss United bis zum Transferende am 5. Oktober noch den ein oder anderen Neuzugang unter Vertrag nehmen. Man müsse die Gefahr erkennen, dass United wieder auf dem 4. oder gar 5. Platz landen könne, wenn man nicht aufpasse.

Hintergrund


Neville ist überzeugt, dass sein Ex-Klub über die nötigen finanziellen Ressourcen verfügt. "Sie haben das Geld!", meint er, "wenn sie 100 bis 110 Millionen Euro für Jadon Sancho ausgeben können, haben sie das Geld, um Transfers abzuwickeln."

Vor dem Vollzug soll der englische Rekordmeister in der Causa Alex Telles stehen. Mit dem Linksverteidiger soll sich United auf einen Vertrag geeinigt haben. Der Defensivspezialist des FC Porto würde rund 18,5 Millionen Euro Ablöse kosten.

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