Manchester United :Wegen Paul Pogba: Mino Raiola schießt gegen Sir Alex Ferguson

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Dass Sir Alex Ferguson und Mino Raiola keine dicken Freunde mehr werden, dürfte jedem klar sein. Der langjährige Trainer von Manchester United warf dem Starberater in der Vergangenheit vor, Paul Pogba manipuliert zu haben, um den Klub 2012 in Richtung Juventus Turin zu verlassen. Raiola wehrt sich bei THE ATHLETIC.

"Als Ferguson mich kritisierte, war das das größte Kompliment, das mir jemand machen konnte", sagt Raiola. "Ferguson ist es gewohnt, dass Leute kommen und [sagen]: 'Ja, Sir. Ja, Sir. Ja, Sir. Ja, Sir.'" Nach 27 Cheftrainerjahren verließ Ferguson den englischen Rekordmeister im Juni 2013. Sein Abgang war auch bei Raiola Thema.

Die Klubbesitzer sollen ihm nach Fergusons Abgang gesagt haben, dass er Recht hatte. "Denn ich wollte Paul Pogba nicht wegnehmen", versichert Raiola, der nachschiebt, dass Ferguson nicht an ihn geglaubt habe. Tatsächlich absolvierte Pogba unter der Vereinslegende lediglich sieben Jokereinsätze.

"Wenn Ferguson also sagt: 'Ich mag ihn nicht', dann ist das das größte Kompliment, das ich bekommen kann. Das ist so, als wenn Sepp Blatter sagt: 'Ich mag ihn nicht'. Fantastisch. Es interessiert mich nicht, was Ferguson sagt", so Raiola.

Hintergrund


Als dieser darauf angesprochen wird, ob sein Umgang mit Pogba dessen Beziehung beeinflusst habe, erwidert Raiola: "Es ist mir scheißegal, ob ich jemals wieder einen Spieler von Manchester United verpflichten werde. Ich bin nicht in ihren Händen. Ich bin unabhängig. Wir haben nur eine Partei, um die wir uns kümmern: unsere Spieler. Und solange unsere Spieler uns mögen, tut man, was man tun muss."

Wieder und wieder ranken sich auch heute noch Wechselgerüchte um Pogba, der weiterhin von Juventus Turin gelistet werden soll und noch immer davon träumt, für Real Madrid zu spielen. Die vertragliche Vereinbarung mit United ist noch bis 2022 gültig.