Manchester United :Zinedine Zidane: Manchester United will, er aber nicht

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Der Name Zinedine Zidane ist wieder und wieder gefallen, als es in der Vergangenheit um den womöglich vakant werdenden Trainerposten bei Manchester United ging. Der bisher amtende Ole Gunnar Solskjaer ist nach dem 1:4-Debakel beim FC Watford entlassen worden. Ist nun die Zeit reif für Zidane?

Fakt scheint: Die Besitzerfamilie Glazer sowie die Vorstandsebene des englischen Rekordmeisters haben Zidane als die Wunschlösung auserkoren. Chancen auf Zusammenarbeit bestehen aber offenbar nicht.

Hintergrund

Die COPE-Sendung Tiempo de Juego berichtet, dass es in den letzten Stunden zum Austausch mit Zidane gekommen ist. Ein Engagement im Theatre of Dreams könne sich der 49-Jährige aber nicht vorstellen. Zum einen spreche er kein gutes Englisch, und zum anderen wolle seine Frau nicht in Manchester leben.

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Zinedine Zidane wohl raus – 4 Kandidaten bleiben

Das mit der großen Sprachbarriere war schon in den vergangenen Wochen oftmals thematisiert worden. Innerhalb der Familie Zidane besteht zusätzlich offenbar wenig Interesse an einem Umzug nach Manchester. Der ehemalige Trainer von Real Madrid stellt für United also keine ernsthafte Option dar.

"Kommunikation ist sehr wichtig, und wenn man bei einem Verein wie Manchester United die Sprache nicht spricht, kann das ein großes Problem darstellen", meinte schon Zidanes früherer Nationalmannschaftskollege Emmanuel Petit bei booksmakers.co.uk. Der sehe Zidane ohnehin eher als zukünftiger Trainer der französischen Nationalmannschaft.

Wer sind nun die Kandidaten? Laut ESPN diskutiert das United-Management neben Zidane die Personalien Ralf Rangnick (63, Lokomotiv Moskau), Mauricio Pochettino (49, Paris Saint-Germain), Brendan Rodgers (48, Leicester City) und Erik ten Hag (51, Ajax Amsterdam).

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