"Wir beide hassen es zu verlieren": :ManCity-Boss teilt Königsklassen-Frust mit Pep Guardiola

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Foto: Oleksandr Osipov / Shutterstock.com

In der jüngst geendeten Saison war Manchester City in der nationalen Meisterschaft dem FC Liverpool klar unterlegen, in der Champions League war schon im Viertelfinale Schluss. Was bleibt sind der Super- und der Ligapokal. Zu wenig für die Ansprüche des scheichgeführten Klubs.

"Wir hatten eine große Gelegenheit, doch wir haben nicht geliefert", spricht Vereinsboss Khaldoon Al Mubarak auf der ManCity-Homepage über das vorzeitige Aus in der Königsklasse, das gegen Underdog Olympique Lyon mehr als überraschend kam.

Man müsse jetzt nach vorne schauen, schließlich gebe es viele positive Dinge, auf die aufgebaut werden könne. Al Mubarak versichert gleichzeitig, die Mannschaft werde in der neuen Saison noch hungriger sein, auch die Champions-League-Trophäe werde irgendwann bei ManCity landen: "Wir schaffen das!"

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Foto: Oleksandr Osipov / Shutterstock.com

Über Pep Guardiola, der einzig den Henkelpott in den blauen Bezirk Manchester holen soll, sagt Al Mubarak: "Er und ich haben etwas gemeinsam: Wir hassen es zu verlieren. Wir nehmen das nicht leicht und teilen den Grad der Enttäuschung."

Hintergrund


Vor allem die Königsklasse wolle ManCity gewinnen, weshalb diese Saison eine Enttäuschung hinterlasse, so der Scheich. Trotz dem vierten Scheiter unter Guardiola in der Champions League sitzt der Katalane sicher im Sattel. Er soll seinen 2021 auslaufenden Vertrag verlängern.

Dass ManCity nach dem CAS-Freispruch nun doch am Europapokal teilnehmen darf, war für viele der Skandal dieser Saison. Al Mubarak vertritt weiterhin die Ansicht, es sei alles mit rechten Dingen zugegangen: "Das Leben ist zu kurz, um Groll zu hegen. Es war eine Herausforderung. Die liegt nun hinter uns, für mich ist das Thema durch."

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