Ärger über Berichte und Indiskretion :Manuel Neuer: Bayern-Keeper ist mächtig angefressen

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Foto: Ververidis Vasilis / Shutterstock.com

Manuel Neuer wehrt sich gegen die Berichterstattung der vergangenen Wochen über vermeintliche finanzielle Forderungen und Indiskretion bei den Bayern.

Angeblich fordert der 34-Jährige einen neuen Vertrag über fünf Jahre und eine saftige Gehaltserhöhung. Das stimme gar nicht, erklärte der Schlussmann nun in der BILD AM SONNTAG.

"Mir ist doch völlig klar, dass es utopisch ist, den Verein auf einen Fünfjahresvertrag, wie er angeblich im Raum steht, festzunageln." Schließlich wäre Neuer bei Vertragsende dann 39. Wie es ihm dann gehe, könne er noch gar nicht abschätzen.

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Stattdessen will Manuel Neuer eine "Win-Win-Situation" erschaffen. "Ich will meine Leistung bringen, für die Mannschaft da sein und alles dafür geben, dass wir den maximalen Erfolg haben - mit 100 Prozent Leidenschaft. Dafür müssen die Voraussetzungen stimmen, darum geht es gerade", erklärte der Champions-League-Sieger von 2013.

Zugleich sei er betrübt und "irritiert", dass Inhalte der Vertragsgespräche den Weg an die Öffentlichkeit gefunden haben.

Hintergrund


Für ihn verhandelt sein Berater Thomas Kroth mit der Vereinsspitze des FC Bayern. Auf jemanden zeigen wolle er zwar nicht, "aber der Personenkreis dort ist ja überschaubar".

Manuel Neuer, der im Sommer Konkurrenz von Schalkes Alexander Nübel bekommt, gehe es um Respekt.

"Wenn jetzt Sachen offenbar gezielt nach außen getragen werden, ist das auch etwas, das den Bereich 'Wertschätzung' betrifft", monierte Neuer, der seit 2011 in München unter Vertrag steht und noch bis 2021 gebunden ist.

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