Nübel will spielen :Manuel Neuer kassiert eine Kampfansage

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Foto: CosminIftode / Shutterstock.com

Alexander Nübel flog nach der Bekanntgabe seines Wechsels zum FC Bayern enorme Skepsis entgegen. Am Donnerstag sprach er gegenüber Medienvertretern über seine Situation an der Säbener Straße.

"Auf Schalke war die Aussicht ähnlich. Damals war Ralf Fährmann, glaube ich, nah an der Nationalmannschaft dran. Ich konnte von ihm extrem viel mitnehmen, und dann durfte ich vor anderthalb Jahren seinen Job übernehmen. Ähnlich versuche ich es hier auch", sagte Nübel laut KICKER.

Gerade diese Worte dürfen als Kampfansage in Richtung des etablierten Manuel Neuer interpretiert werden. Der heute 34-Jährige ging im Sommer 2011 denselben Karriereschritt wie Nübel. Neuer hatte seinerzeit mit der Fan-Kampagne "Koan Neuer" zu kämpfen. Der Münchner Anhang hatte damals statt einer externen Option Eigengewächs Michael Rensing gefordert.

Hintergrund


Nübel sieht seinen Wechsel in die bayrische Landeshaupt als "einer der größtmöglichen Schritte, den ich aber bewusst so gewählt habe". Der 23-Jährige wisse, dass ihn der FC Bayern nicht ohne Grund unter Vertrag genommen hat.

"Ich will der bestmöglichste Herausforderer sein, damit die Trainingsqualität immer möglichst hoch ist", sagt ein motivierter Nübel, der gleichwohl weiß, dass Spielminuten für einen Herausforderer auf seiner Positionen ein hohes Gut sind: "Da wirst du halt nicht am Ende mal für zehn oder 20 Minuten reingeworfen."

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