Borussia Dortmund :Marco Reus: "Ich fühle mich gut, aber…"

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Im Supercup gegen den FC Bayern könnte Marco Reus sein Debüt in der Startelf geben. Trainer Lucien Favre hatte langerhand Rotationen in dieser besonders eng getakteten Saison angekündigt, von der Kapitän Reus am Mittwochabend profitieren könnte.

"Ich fühle mich gut, aber ich brauche Einsatzminuten, um meine 100 Prozent Fitness zu bekommen", sagte der Spielführer von Borussia Dortmund einen Tag vor dem Spitzenduell mit den Bayern. Er sei allerdings noch nicht da, wo er sich selbst sehe, was aber lediglich eine Frage von Zeit und Spielen sei.

Fitness und Form würde er dementsprechend wieder zurückerlangen, darüber mache er sich keine Sorgen, so der 31-Jährige. Am Rheinlanddamm mussten sie über ein halbes Jahr auf den nächsten Einsatz des Ur-Dortmunders warten, der lange Zeit wegen einer Adduktorenverletzung verhindert war.

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Foto: Fingerhut / Shutterstock.com

Der BVB will die richtige Reaktion auf das blamable 0:2 beim FC Augsburg zeigen, muss dafür allerdings einiges ändern. Dass es ausgerechnet gegen den Bundesliga-Primus geht, bei dem man die letzten drei Partien (0:6, 0:5, 0:4) unterging, macht es unwesentlich einfacher.

Hintergrund


Reus nennt die vergangenen Ergebnisse gar "beschissen" und macht klar, dass man so nicht mehr auftreten wolle. Um nicht wie in den letzten Vergleichen unter die Räder zu kommen, fordert Reus einen andere Körpersprache: "Wir müssen giftiger sein, mehr mit Emotionen spielen und in Phasen, in denen wir hinten reingedrängt werden, mehr die Ruhe bewahren."

Für Reus ist nach dem Kräftemessen mit den Bayern klar, auf welchem Level seine Mannschaft momentan steht. Der Publikumsliebling sieht es als enorme Herausforderung an, "wenn wir gegen die beste Mannschaft Europas oder der Welt antreten".

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