Schulprojekt eingestellt :Marcus Rashford erleidet bitteren Rückschlag

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Als den "Prinzen von Paris" bezeichneten die Gazetten Marcus Rashford, als dieser Manchester United in der Champions League zum Sieg geschossen hatte. Der 22-Jährige, der sich bei vielen sozialen Projekten engagiert, war es auch, der die Initiative "Covid summer food fund" aus dem Boden hob.

Das Programm sorgte dafür, dass inmitten der Corona-Pandemie 1,3 Millionen Euro kostenfreie Mittagessen zur Verfügung gestellt wurden. Rashfords Projekt wurde realisiert, lief vor Kurzem allerdings aus. Bei der Verlängerung stößt er auf Ablehnung.

In der vergangenen Woche hatte Rashford der britischen Regierung vorgeschlagen, die Kampagne über die Weihnachtsferien auszudehnen. Eine von ihm lancierte Petition wurde mehr als 300.000 Mal unterzeichnet. Alle Mühen waren Stand jetzt vergebens.

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Die Abgeordneten stimmten letztendlich mit 322 zu 261 Stimmen gegen die Fortführung des Projekts. Lange hatte es nicht gedauert, bis sich Rashford via Twitter mit einer deutlichen Stellungnahme zu Wort meldete.

Hintergrund


"Eine beträchtliche Anzahl von Kindern geht heute Abend nicht nur hungrig zu Bett, sondern hat auch das Gefühl, dass sie aufgrund der Kommentare, die heute abgegeben wurden, keine Rolle spielen", schrieb er.

Premierminister Boris Johnson sperrte sich jedoch gegen die Idee der Verlängerung. "Die Schulen spielen zwar weiterhin eine integrale Rolle in der Gemeinde, aber es steht ihnen nicht zu, während der Schulferien regelmäßig Essen zu liefern", sagte später ein Sprecher gegenüber Reportern.