Brescia Calcio :Mario Balotelli: Fragwürdiger Witz bringt seinen Boss in Bedrängnis

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Präsident Massimo Cellino von Brescia Calcio erntet Kritik für eine Äußerung über Mario Balotelli.

"Cellino, es tut mir leid, aber Sie haben idiotische Worte gebraucht, die die ohnehin schon kompromittierte Lage des italienischen Fußballs nur noch verschlimmern können. Schande", schrieb beispielsweise der italienische Abgeordnete Nicola Fratoianni von der Linkspartei Leu bei Facebook.

Massimo Cellino, der die Abwesenheit von Mario Balotelli erklären sollte, sagte: "Er ist schwarz, was soll ich sagen, er arbeitet daran, heller zu werden, aber das fällt ihm sehr schwer."

Damit versuchte der Präsident von Brescia Calcio mit Humor auf die immer wieder aufkeimenden Probleme mit Rassismus im italienischen Fußball zu reagieren.

Diesen Witz verstanden aber nicht alle so, wie es Cellino wollte. Am Montag ruderte der Präsident in einer Vereinsmitteilung zurück.

"Brescia Calcio stellt klar, dass es sich ganz offensichtlich um einen Witz im Sinne eines Paradoxons handelte, der offenkundig missverstanden wurde, und der in dem Versuch losgelassen wurde, eine übertriebene Medienzurschaustellung zu entschärfen und den Spieler selbst zu schützen", schrieb der Serie-A-Klub.

Mario Balotelli wurde zuletzt von einigen Hellas-Verona-Fans so angefeindet, dass er beinahe das Spiel verlassen wollte und erst nach mehrminütigem Überzeugungsversuchen seiner Teamkollegen und gegnerischer Spieler dazu bewogen werden konnte, weiterzuspielen.

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