Eredivisie :Mario Götze bereut Wechsel zum FC Bayern

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Er sei jetzt glücklich, "total glücklich", wie Mario Götze im Gespräch mit dem ALGEMEEND DAGBLAD sogar zu Protokoll gibt. Er spricht von seinem im Sommer vollzogenen Wechsel zur PSV Eindhoven, bei der er in den letzten Monaten wieder zu alter Spiellust zurückgefunden hat.

So gut wie heute ging es dem 28-Jährigen in den letzten Jahren wohl nur selten. Das rührt unter anderem mit seinen im Nachhinein falschen Zukunftsentscheidungen, die Götze getroffen hat. Zum Beispiel, als er 2013 für 37 Millionen Euro von Borussia Dortmund zum FC Bayern wechselte.

"Ich war gerade 21, als ich von Dortmund zu Bayern ging. Das gab natürlich einen Sturm der Begeisterung in der Öffentlichkeit", meint Götze in der Nachbetrachtung. Im Nachhinein, so drückt es der Memminger aus, hätte er länger bei Jürgen Klopp bleiben sollen, wobei er seinen Wechsel nach München nicht als "Fehler" bezeichnen wolle.

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Der Jung-Nationalspieler hatte sich damals selbst ein bisschen kitzeln wollen, die Herausforderung nach etwas Neuem war für Götze äußerst reizvoll.

Beeindruckt ist er noch heute von Pep Guardiolas Arbeit. Dieser habe ihm beigebracht, "den Fußball von ganz unterschiedlichen Positionen auf dem Feld zu sehen. Guardiola hat einen einfach buchstäblich überall in den Spielen eingesetzt."

Hintergrund


Die Beziehung zum Katalanen beschreibt er als weniger stark und emotional als zu Klopp, seinem ehemaligen BVB-Lehrmeister. Beide stünden noch heute viel in Kontakt.

"Ich sehe ihn als einen der wichtigsten Menschen in meinem Leben. Es besteht ein Vertrauensverhältnis zwischen uns", sagt Götze, der sich für die kommenden Jahre einiges vorgenommen hat: "Mit PSV Meister werden, in die Nationalmannschaft zurückkehren, es gibt noch viel zu tun, wenn man 28 Jahre alt ist."