Ex-Dortmunder :Mario Götze: Der Grund für den geplatzten Hertha-Wechsel

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Foto: Federico Guerra Moran / Shutterstock.com

Karim Rekik hatte unter Bruno Labbadia seinen Stammplatz in der Innenverteidigung bei Hertha BSC an Jordan Torunarigha verloren. Der Niederländer hatte am Deadline Day seine Wechselabsicht deutlich vorgetragen und mit dem FC Sevilla einen Abnehmer präsentiert, der letztlich auch den Zuschlag erhalten hatte.

Da sich die Berliner schnell um Ersatz bemühen mussten, wurde der geplante Mega-Deal mit Mario Götze laut SPORT BILD zunächst verschoben. Labbadia soll in der Folge erneut bei Götze durchgerufen haben, konnte diesem allerdings keine Transferzusage erteilen.

Götze seinerseits soll dagegen noch am selben Tag Kontakt zu Roger Schmidt aufgenommen haben, der seit dieser Saison als Trainer der PSV Eindhoven beschäftigt ist. Der 2018er-Weltmeister soll sich im Anschluss mit Schmidt in dessen Düsseldorfer Anwesen getroffen und nach einer halben Stunde alles geklärt haben.

Hintergrund


Im Anschluss an die persönliche Unterredung machte sich Götze auf dem Weg nach Eindhoven, um mit der PSV die finalen Details zu klären. Schließlich waren auch die Niederländer aufgrund der ablaufenden Meldefrist für die Europa League unter Druck.

"Wir hatten ein paar gute Gespräche, sodass ich ernsthaft in Erwägung zog, in die Niederlande zu wechseln. Ich hatte zahlreiche Angebote in diesem Sommer. Aber ich bin ein Gefühlsmensch und treffe meine eigenen Entscheidungen", sagte Götze, der sich vertraglich bis 2022 band, zum Amtsantritt.

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