Borussia Dortmund :Mario Götze spricht über WM-Nichtnominierung – und ist froh

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Weil sich Mario Götze aus seinem Tief befreien konnte, galt er im vergangenen Jahr als aussichtsreichreicher Kandidat für den WM-Kader. Bundestrainer Joachim Löw verzichtete jedoch auf den in der Offensive universell einsetzbaren Memminger.

"Es war auf jeden Fall sehr grenzwertig und hart", erklärt Götze im Gespräch mit SPOX und DAZN. "Trotzdem war die Nichtnominierung mit zwölf Monaten Abstand eine wichtige Erfahrung für mich, aus der ich gelernt und die richtigen Schlüsse gezogen habe. Das hat mich einen Schritt weitergebracht."

In der Addition hatte Götze bis dato 63 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft absolviert. Da es eine neue Situation für ihn war, habe er sich im Vornherein nicht darauf vorbereiten können:

"Die Absage zu bekommen, war wirklich hart." Aufgeben kam und kommt für den 27-Jährige allerdings nicht infrage.

"Ich versuche, aus solchen Situationen Kraft zu ziehen und Lösungen zu finden", bekräftigt Götze.

Auf die Frage, ob er letzten Endes froh darüber sei, nicht bei der WM dabei gewesen zu sein, antwortet Götze: "Bei dem Turnierverlauf und Ausgang eigentlich schon. Einerseits ist es schade, dass ich nicht bei der Reise dabei war, weil so eine Vorbereitung und so ein Turnier nichts Alltägliches sind."

Andererseits hatte er durch einen längeren Urlaub Zeit, um vernünftig in die neue Saison zu starten. Gelohnt hat es sich: Nach vielen Monaten der Enttäuschung wusste Götze mit sieben Toren und sieben Vorlagen vollauf zu überzeugen.

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