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Borussia Dortmund :"Mario Götze wurde ganz falsch behandelt"

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Foto: Jose Breton- Pics Action / Shutterstock.com
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Für Mario Götze geht die zweite Liaison mit Borussia Dortmund in wenigen Tagen freudlos zu Ende. In dieser Saison wurde ihm von Lucien Favre lediglich siebenmal ein Mandat in der Startelf zugesprochen. Otto Pfister kritisiert den Umgang mit dem 2014er-Weltmeister.

"Irgendeiner hat mal gesagt, der passt nicht ins System. Aber man hat diesen Spieler nach der Stoffwechselerkrankung ganz falsch behandelt, er hat keinen Rhythmus. Er trainiert und sitzt auf der Bank", sagt Pfister im Podcast von Stephan Schäuble.

Weil Götze der Rhythmus gefehlt hatte, hatte er vielleicht zwei bis drei schlechte Spiele in Folge. Favre hätte ihn dann aber trotzdem weiter spielen lassen sollen, "weil du weißt, dass er es kann", ist Pfister von Götzes Qualitäten weiterhin tief überzeugt: "Er war für mich ein Weltklasse-Spieler."

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Foto: Marco Canoniero / Shutterstock.com

Schon vor Wochen hatte BVB-Sportdirektor Michael Zorc die Götze-Trennung bekanntgegeben. Mehr als Mutmaßungen, wer denn der neue Klub des 28-Jährigen sein könnte, waren bisher nicht im Umlauf. Als wahrscheinlich gilt ein Wechsel in die italienische Serie A.

"Er muss schauen, ob der Trainer eine Schwäche für kreative Spieler hat, die die Spielmacherrolle ausfüllen können", so die Empfehlung des 82-jährigen Pfisters, der als Trainer in 22 Ländern und auf vier Kontinenten arbeitete und zuletzt die Fußball-Nationalmannschaft Afghanistans betreute.

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