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Real Madrid :Martin Ödegaard gibt zu: Zidane war nicht gut für mein Selbstvertrauen

  • Fabian Biastoch Sonntag, 03.02.2019

Das Training mit Ex-Weltfußballer-Legende Zinedine Zidane hat bei Martin Ödegaard offenbar für Zweifel an der eigenen Klasse gesorgt.

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Martin Ödegaard galt einst als Wunderkind. Inzwischen ist er in die niederländische Liga verliehen und spricht nur über seine Zeit bei Real Madrid.

Als der junge Norweger zu den Königlichen kam, war Zinedine Zidane einer seiner ersten Trainer. Damals stand er noch bei der zweiten Mannschaft an der Seitenlinie.

"Es war nicht gut für mein Selbstvertrauen, ihn als Coach zu haben", sagte der Mittelfeldspieler der Zeitung AD.

Damit spielte er vor allem auf das Können des Franzosen an. "Was er noch immer für eine Technik hat", so Ödegaard beeindruckt.

Martin Ödegaard konnte sich am Ende nicht durchsetzen, wurde mehrfach verliehen und spielt nun bei Vitesse in der niederländischen Liga. Er bereut seinen bislang gegangen Weg nicht.

"Real Madrid war ein Traum und ich habe dort mit Spielern wie Sergio Ramos oder Cristiano Ronaldo trainiert. Es war ein großer Schritt."

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Als 16-Jähriger kam er in die spanische Hauptstadt und wurde dabei von seinem Vater begleitet, wie er jetzt verriet.

"Er war mein Fahrer, da mich meine Eltern nicht allein lassen wollten. Meine Mutter und meine Schwestern sind aber in Norwegen geblieben."

Erst als er sich eingelebt hatte und sein Vater sicher war, dass er sich alleine gut bewegen könne, reiste er wieder ab.

"Als Teenager wollten sie mich nicht allein reisen lassen. Aber als ich mich daran gewöhnt hatte, konnte mein Vater wieder nach Norwegen", erinnerte sich Ödegaard.