"Man hat mehr erwartet" :Matthäus greift PSG-Coach Thomas Tuchel an


Lothar Matthäus ist kein Fan von Paris Saint-Germains Politik. Der frühere Weltfußballer erklärt auch, warum die Franzosen die Champions League nicht gewinnen werden.

  • Fabian BiastochMontag, 05.08.2019
Foto: Harry Huber / Shutterstock.com
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Lothar Matthäus hat einen engen Draht zu den Bossen von PSG, dennoch übt er Kritik am Scheich-Klub.

Er sei bestens mit PSG-Boss Nasser al-Khelaifi befreundet und telefoniere oft mit ihm, erklärte der deutsche Rekordnationalspieler in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP.

Als Anhänger outet sich Lothar Matthäus dennoch nicht, denn er erkenne in der Transferpolitik von Paris Saint-Germain "kein klares Konzept".

Und weiter meint der Weltfußballer: "Ich verstehe nicht, in welche Richtung sie gehen wollen. Welche Spieler bleiben, welche Spieler gehen?"

Die Fluktuation im Kader sei zu groß, die Unruhe zu belastend. So könne man nicht die nötige Stabilität erreichen, die es in einer Mannschaft braucht, um die Champions League zu gewinnen.

Doch genau jenen Titel in der Königsklasse will PSG unter allen Umständen an die Seine holen.

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Deshalb hatten sie vor einem Jahr Thomas Tuchel als Trainer geholt. In der Vorsaison wurde der Deutsche dann aber "nur" Meister. "Den Titel, den er mit dieser Mannschaft gewinnen musste", attestierte Matthäus.

Die Erwartungen erfüllen konnte der Ex-BVB-Coach nicht. "Er hat die Pokale verloren, er schied in der Champions League gegen Manchester United nach einem Auswärtssieg aus. Wenn wir Bilanz ziehen, hat man bei allem Respekt mehr von ihm erwartet", zieht Matthäus ein hartes Fazit.

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