Ex-Tottenham-Coach :Mauricio Pochettino bereit für Trainer-Rückkehr - kein böses Blut mit Mourinho

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Foto: Cosmin Iftode / Shutterstock.com

"Ich bin immer bereit, wieder loszulegen und ins Spiel zurückzukehren", erklärt Mauricio Pochettino bei SKY SPORTS. Knapp fünfeinhalb Jahre nach Beginn der Zusammenarbeit hatte sich Tottenham Hotspur im November vorigen Jahres von dem arbeitswilligen Argentinier getrennt.

Es ist nicht so, dass der 48-Jährige in der Vergangenheit nicht in irgendwelche Spekulationen verwickelt wurde. Bei Manchester United, Manchester City und nicht zuletzt Real Madrid machte der Name Pochettino die Runde. In konkrete Bahnen hatte sich aber keine der möglichen Variationen begeben.

Es kommt so rüber, als könnte es Pochettino kaum erwarten, wieder seiner Berufung nachzugehen. Für ihn sei es kein Stress, wenn man arbeite, das Training zu leiten, das Spiel vorzubereiten oder zu absolvieren.

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"Ich hoffe, bald zurückkehren zu können, damit wir wieder mit der Arbeit beginnen können. Ich freue mich schon darauf, wieder im Spiel zu sein", sagt Pochettino, dem es offensichtlich egal ist, in welcher Liga er seine nächste Herausforderung antritt.

"Ich muss auf das richtige Projekt warten. Ich werde keine Tür schließen", sagt Pochettino auf entsprechende Nachfrage. "Ich fühle mich immer bereit, mich in das Spiel einzubringen. Es ist meine Leidenschaft, nicht mein Beruf."

Hintergrund


Mauricio Pochettino: Kein böses Blut mit Nachfolger Mourinho

Das Erbe von Pochettino an der White Hart Lane hatte Jose Mourinho (57) übernommen. Schlecht ist der Argentinier auf seinen Nachfolger oder die Spurs deshalb nicht zu sprechen. Im Gegenteil: Er wünscht seinem Ex-Verein Erfolg.

"Nein, nein. Ich finde es fantastisch für Tottenham", sagte Pochettino auf die Frage, ob er frustriert sei, dass Mourinho möglicherweise mehr Rückendeckung vom Klub erhalten habe. The Special One sei zudem ein "guter Freund."

Natürlich sei er anfangs " enttäuscht, ein bisschen verärgert und nicht glücklich" gewesen. Aber: "Nach fünfeinhalb Jahren ist die Beziehung zu Mitarbeitern, Spielern und Fans sehr eng."