Real Madrid :Mauricio Pochettino dachte, er würde Jose Mourinho bei Real Madrid ersetzen

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Der aktuell vereinslose Mauricio Pochettino hat dieser Tage viel Zeit, um sich Gedanken über seine Zukunft zu machen. Aber auch an Vergangenes erinnert sich der 48-jährige Fußballfachmann. Im GUARDIAN erzählt er eine Anekdote aus seiner Zeit bei Espanyol Barcelona.

Er habe damals immer damit gerechnet, dass er Jose Mourinho beerben werde, sagt Pochettino.

"Er war bei Real Madrid und ich dachte mir: 'Oh, vielleicht kann ich eines Tages seinen Platz dort einnehmen.'" Meist kommt es allerdings anders, als man es sich ausmalt. So auch in diesem Fall.

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Als Mourinho geht, trainiert Pochettino Southampton

Als Mourinho 2013 bei den Blancos ausschied trainierte Pochettino den FC Southampton, ein Real-Angebot blieb seinerzeit aus. Als er Jahre später bei Tottenham Hotspur geschasst wurde, übernahm ironischerweise Mourinho seinen Posten.

"Schauen Sie sich doch an, wie das Leben läuft. Er hat meinen Platz in Tottenham eingenommen. Unglaublich oder?", lautet Pochettinos rhetorische, aber mit Sicherheit spaßig gemeinte Frage. Seit November vergangenen Jahres ist der Argentinier nun schon ohne Job.

Der ehemalige Spurs-Trainer brennt inzwischen wieder auf eine neue Aufgabe. Was ihm dabei wichtig ist? "Es geht mir mehr um das Projekt als um das Land. Es geht um den Klub und natürlich um die Menschen, die zwischenmenschliche Dimension", sagt er.

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"Premier League die beste Liga der Welt"

Seine Familie ist inzwischen in London heimisch geworden, weshalb die Premier League die erste Option sei.

"Wir sind offen. Wir lieben England und die Premier League. Ich denke nach wie vor, dass die Premier League die beste Liga der Welt ist", meint Pochettino, der einen Wechsel in ein anderes Land allerdings nicht kategorisch ausschließen wolle.

Doch: "Im Moment schwebt mir vor, mit meiner Familie weiter in London zu leben. Es wird schwierig, in einem anderen Land zu arbeiten, aber nicht unmöglich."

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Newcastle United will mit Pochettino hoch hinaus

Newcastle United soll Pochettino als neuen Chefcoach im Blick haben, sollte die Premier League den Übernahmeplänen der Saudis keinen Riegel vorschieben.

Ein saudisches Konsortium um Kronprinz Mohammed bin Salman hat sich mit dem derzeitigen Eigentümer Mike Ashley auf einen Preis von 335 Millionen Euro geeinigt.

Nach Informationen der Tageszeitung THE SUN scheint die Liga Grünes Licht gegeben zu haben. In Kürze werde mit einer Stellungnahme gerechnet.

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