Chelsea :Maurizio Sarri: Identifikation und Hoffnung auf Verbleib


Maurizio Sarri war bei weitem nicht frei von Kritik. Nach der Qualifikation für die Champions League und dem Gewinn der Europa League verstummen die Kritikaster vorerst. Auch der Italiener selbst fühlt sich wohler und wohler.

  • Andre OechsnerSamstag, 01.06.2019
Foto: CosminIftode / Shutterstock.com
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Nach dem 4:1 des FC Chelsea über den FC Arsenal im Endspiel der Europa League wurde der Titel aufseiten der Blues erst mal gebührend gefeiert.

Maurizio Sarri, wie es sich für einen passionierten Raucher gehört, steckte sich nach dem Schlusspfiff eine Zigarre an.

"Ich fange an, das Gefühl zu haben, dass dieses Chelsea-Team mir gehört", sagte Sarri nach seinem ersten großen Titel als Blues-Trainer.

Während der Saison war der erst im vorigen Sommer installierte Cheftrainer nicht frei von Kritik.

"Wir hatten eine gute Saison, weil wir uns über die Premier League einen Platz in der Champions League gesichert haben, was angesichts der hohen Qualität der Liga keine leichte Aufgabe war", führte Sarri aus.

Überdies habe der FC Chelsea das Finale des Ligapokals erreicht, das nur im Elfmeterschießen gegen Manchester City (3:4) entschieden wurde.

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"In der Europa League haben wir zwölfmal gewonnen und dreimal unentschieden gespielt, wir haben außerdem mehr Tore erzielt als jede andere Mannschaft", war Sarri stolz.

Die Saison sei nach Ansicht Sarris gut bis außergewöhnlich verlaufen: "Es war nicht einfach, in einer so schwierigen Liga schnell anzukommen und sich zurechtzufinden."

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"Ich hatte einige Probleme, aber ab Februar sah ich eine Veränderung im Verhältnis zum Team."

Ob Sarri den CFC auch in der kommenden Saison trainiert? Angeblich ist Juventus Turin ganz scharf auf den ehemaligen Trainer des SSC Neapel, der die Serie A aus dem Effeff kennt.

In London besitzt der 60-Jährige noch einen bis 2021 datierten Vertrag.

Sarri hofft trotz der Gerüchte auf einen Chelsea-Verbleib: "Sie wissen sehr gut, dass ich die Premier League liebe. Ich bin sehr glücklich, denn ich bin bei Chelsea, bei einem der besten Teams. Doch ich will auch wissen, ob der Klub zufrieden ist."

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