Inter Mailand :Mauro Icardi: Streit wird zur Seifenoper im Fernsehen


Der Streit zwischen Inter Mailand und seinem abgesetzten Kapitän Mauro Icardi wird zur Seifenoper im italienischen Fernsehen – mit Tränen seiner Frau Wanda Nara.

  • Fabian BiastochDienstag, 19.02.2019
Foto: bestino / Shutterstock.com
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Die 32-Jährige ist auch Beraterin des Argentiniers und gilt als eines der Probleme, warum nun Samir Handanovic die Binde bei Inter Mailand trägt.

In der Sendung TIKI-TAKA weinte sie nun aber bittere Tränen: "Als Mauro die Kapitänsbinde entzogen wurde, war das, als wenn ihm ein Bein weggenommen würde."

Und weiter: "Er ist stolz, das Inter-Trikot zu tragen, er hat nie über Geld nachgedacht. Es war nicht leicht, nach Zanetti Kapitän zu sein und er tat alles, um diese Rolle zu würdigen. Ich hätte nie gedacht, dass dies passieren würde."

Als ob das nicht schon genug wäre, meldet sich dann auch noch plötzlich und live Sportdirektor Giuseppe Marotta im Studio.

"Ihm die Kapitänsbinde abzunehmen, war keine Strafe. Wenn wir eine Familie sind, müssen Eltern manchmal schwierige Entscheidungen treffen, damit die Kinder aufwachsen können. Wir haben Mauro die Entscheidung persönlich erklärt. Ich habe Wanda weinen sehen und es tut mir leid", bedauerte der 61-Jährige.

Hat Mauro Icardi durch sein Zögern bei der vorzeitigen Verlängerung seines 2021 auslaufenden Vertrags diese Seifenoper provoziert?

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Viele Beobachter gehen davon aus, dass seine Frau im Hintergrund die Strippen zieht und ihren Klienten in die bestmögliche Stellung bringen will. Sie fordert angeblich ein Netto-Gehalt von neun Millionen pro Jahr - so viel verdient außer CR7 in Italien keiner.

Wanda Nara sorgte zudem mit interner Kritik und Äußerungen über den Verhandlungspoker für Unfrieden bei Inter.

Zuletzt berichtete die MARCA, dass Real Madrid genau wegen Wanda Nara Abstand von einer Verpflichtung des 25-Jährigen genommen habe. Sie sei zu laut und bringe zu viel Unruhe mit.

Auch Icardi ist aber kein Engel, was die Wortwahl angeht. 2016 griff er in seiner Biografie die Fans von Inter Mailand als "einschüchternde Gestalten, die sich um den Klub herumbewegen" an. Was einigen Ultras nicht schmeckte und vor sein Haus aufmarschieren ließ.

Im Stadion zeigten sie daraufhin ein Banner mit der Aufschrift: "Icardi, wird sind fertig mit dir. So eine Person verdient es nicht, die Binde bei uns zu tragen. Dafür gibt es keine Entschuldigungen. Du bist fertig mit uns, also nimm die Binde ab, du Clown."

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