Juventus Turin :Turiner Staatsanwaltschaft weitet Ermittlungen gegen Juventus Turin aus

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Foto: AFP/SID/MARCO BERTORELLO

Die Turiner Staatsanwaltschaft weitet die Ermittlungen gegen Italiens Rekordmeister Juventus Turin wegen möglichen Bilanz-Unregelmäßigkeiten aus. So wurde stundenlang der neue Fußball-Chef Federico Cherubini befragt, der vor einigen Monaten den zu Tottenham Hotspur gewechselten Fabio Paratici befördert hat.

Cherubini, gegen den keine Ermittlungen laufen, antwortete neun Stunden lang als Zeuge auf die Fragen der Staatsanwälte bezüglich Spielertransfers und Finanz-Operationen in den Jahren seit 2018. Dies berichtete die Gazzetta dello Sport. 

Hintergrund

Die Staatsanwälte wollen Licht in die Vorgänge bringen, die dem an der Mailänder Börse notierten Klub in drei Jahren Kapitalgewinne in Höhe von 282 Millionen eingebracht haben. In den nächsten Tagen wollen die Ermittler weitere Zeugen anhören, die in der Lage sein sollen, die Dokumente, Zahlen und Transaktionen zu erklären.

Die "Prisma" genannte Untersuchung richtet sich auch gegen Klubchef Andrea Agnelli und gegen Vizepräsidenten Pavel Nedved. Insgesamt laufen Ermittlungen gegen sechs Funktionäre des Klubs.

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