Ex-Arsenal-Weggefährten :Mesut Özil: Arsenal-Demontage für Arsene Wenger "eine Schande"

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Foto: CosminIftode / Shutterstock.com

Über 20 Jahre arbeitete Arsene Wenger als Trainer beim FC Arsenal – davon fünf Jahre zusammen mit Mesut Özil. In der WELT auf die Degradierung des ehemaligen deutschen Nationalspielers angesprochen, platzt es aus Wenger heraus.

Als "eine Schande" betitelt er das aktuelle Vorgehen der Gunners. Dass Özil nicht mal mehr in den Kader berufen werde, sei "eine Verschwendung für ihn und alle, die Fußball lieben". Özil bezeichnet der Elsässer als einen der "ganz Großen" und stellt dann fest, dass er vom Radar verschwunden sei, als Wenger den Klub verließ.

Für den Straßburger war im Sommer 2018 nach 22 Dienstjahren Schluss. Nach dem Missverständnis mit Unai Emery und der Übergangslösung Freddie Ljungberg übernahm Mikel Arteta den Arsenal-Trainerposten.

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Unter dem Iberer, der Özil schnell (auch öffentlich) klar zu verstehen gab, keine Perspektive mehr zu haben, spielte er seitdem lediglich zwölfmal.

Hintergrund


"Er ist ein Künstler. Aber für Künstler ist kein Platz mehr im modernen Fußball", erläutert Wenger, für den es einen Zusammenhang mit Özils Rücktritt aus der Nationalmannschaft geben könnte.

"Ich habe es noch nie gemocht, wenn Spieler bei der Nationalelf hingeschmissen haben", sagt Wenger, der inzwischen in der Fußballentwicklung der FIFA arbeitet. "Irgendetwas geht und stirbt dann in ihnen. Nachdem die Tür zu war, habe ich nur Spieler gesehen, bei denen es abwärts ging. Bei keinem ging es danach aufwärts."

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