Arsenal :Mesut Özil: Berater-Vorwurf – jetzt spricht Mikel Arteta

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In der Causa Mesut Özil wiegt es seit Wochen hin und her. Einmal meldet sich der degradierte Spieler des FC Arsenal auf Twitter, ein anderes Mal Berater Erkut Sögüt, und im letzten Zug wird der zuständige Trainer Mikel Arteta mit dem Ganzen konfrontiert. So auch in der neuesten Ausgabe.

"Wenn man eine Mannschaft führt, muss sie einem vertrauen. Damit sie einem vertrauen kann, muss man ehrlich sein. Man muss in der Lage sein, den Menschen von Angesicht zu Angesicht die guten und schlechten Nachrichten zu überbringen", äußerte sich Arteta während einer Pressekonferenz.

Das Thema Özil ist inzwischen zu einer wahren Schlammschlacht verkommen. "Sie haben nicht versagt, sie haben es versäumt, fair, ehrlich und transparent zu sein und jemanden mit Respekt zu behandeln, der einen Vertrag hat und die ganze Zeit loyal war", zürnte Özils Berater Sögüt vergangene Woche bei ESPN.

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Hintergrund


Arteta klärt auf, ohne den Namen Özil auch nur einmal in den Mund zu nehmen: Man müsse konsequent sein in dem, was man sage, fordere und daraus folge: "Wenn bestimmte Dinge geschehen, dann applaudiert man, und wenn sie nicht geschehen, dann hat das Konsequenzen. So schafft man eine Kultur, in der jeder verantwortlich ist." Nur mit solchen Standards, wie es Arteta formuliert, könne der Verein erfolgreich sein.

Der Iberer, der beim FC Arsenal seit Dezember 2019 in der Verantwortung steht, legt nach, dass er hart daran gearbeitet habe, alle seine Spieler kennenzulernen, sie einzuschätzen, welche Rolle diese in seine Pläne spielen und im Anschluss das Beste für den Klub herauszuholen.