"Ich bleibe hier" :Mesut Özil bricht sein Schweigen

Foto: Christian Bertrand / Shutterstock.com
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Mesut Özil erlebt bisher eine Saison zum Vergessen. Bislang stehen zwei magere Einsätze über jeweils 71 Minuten zu Buche: Einmal in der Premier League gegen Watford und einmal im Ligapokal gegen Nottingham.

Das sei natürlich enttäuschend, gab der Mittelfeldspieler bei THE ATHLETIC zu. "Nicht involviert zu sein, die Spiele von zuhause aus zu schauen, da fühle ich mich hilflos."

Dabei gab Mesut Özil zu, alles für einen Einsatz im Trikot des FC Arsenal zu tun.

"Ich schiebe zum ersten Mal in meiner Karriere nach jedem Training Extra-Schichten, um bereit zu sein. Ich weiß, was es braucht, und glaube an mich. Ich werde spielen", ist sich der 31-Jährige, der unter Unai Emerys Vorgänger auf der Trainerbank, Arsene Wenger, stets gesetzt war, sicher.

Zudem betonte er auch, dass er durchhalten werde. "Ich habe einen Vertrag bis zum Sommer 2021 und so lange bleibe ich auch", stellte der Weltmeister von 2014, der seit 2013 bei den Gunners spielt, klar.

"Jeder macht mal schwierige Zeiten durch, so wie ich gerade, aber das ist kein Grund wegzurennen - und das mache ich auch nicht. Ich bleibe hier."

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Der neue Vertrag von Özil stammt aus dem Frühjahr 2018. Seitdem verdient der Ex-Nationalspieler stolze 400.000 Euro in der Woche. Viele behaupten, dass er auch deswegen nicht weg will und lieber seinen Vertrag aussitzt.

Das sei jedoch "totaler Müll", wie Özil versicherte: "Wenn das wahr wäre, warum habe ich dann so hart in der Vorbereitung gearbeitet? Warum bin ich dann nach der WM 2018 vorzeitig aus dem Urlaub zurückgekehrt?"

Und weiter: "Das habe ich für meinen neuen Trainer und den Verein getan. Vielleicht mögen es viele Leute ja einfach nicht, dass ich einen guten Vertrag habe? Ich weiß es nicht."

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Bei seinem Rundumschlag wehrte er sich auch gegen die Vorwürfe, er habe eine negative, ja gleichgültige Körperhaltung. "Das bin halt ich", sagt er. "Seit ich angefangen habe Fußball zu spielen, bin ich so, das wird sich nicht ändern."

Zudem versuche er immer den Unterschied in einem Spiel auszumachen, betonte der Regisseur, aber manchmal sei der Gegner eben einfach besser.

In den zurückliegenden Transferperioden wurde Özil immer wieder mit einem Wechsel in Verbindung gebracht, da sein Trainer nicht mehr auf ihn setzt. Das hat Unai Emery auch immer wieder mehr oder weniger deutlich betont.

Die möglichen Wechsel scheiterten dem Vernehmen nach jedoch an unterschiedlichen Gehaltsvorstellungen.

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