Foto: Mitch Gunn / Shutterstock.com

Ex-Real-Weggefährten :Mesut Özil: Mourinho erklärt, wie man mit ihm umgehen muss

  • Fabian Biastoch Sonntag, 20.01.2019

Unter Jose Mourinho hat Mesut Özil bei Real Madrid brilliert. Nun hat der Ex-Trainer versucht zu analysieren, warum es beim FC Arsenal für den Mittelfeldregisseur nicht mehr rund läuft.

Werbung

Seit dem Sommer steht der Weltmeister von 2014 immer mehr auf dem Abstellgleis bei den Gunners. Unter Unai Emery, dem Nachfolger von Arsene Wenger, kommt der Mittelfeldspieler nicht zurecht.

"Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was los ist", sagte der Portugiese nun bei BEINSPORTS.

Vor einiger Zeit habe es zwar Probleme mit seinem Vertrag gegeben, erinnerte sich Jose Mourinho, "doch das war geklärt und er hatte sich zu einem Verbleib entschlossen".

Weiter merkte der einstige Coach der Königlichen, der auch als neuer Trainer von Real Madrid im Sommer im Gespräch ist, dass Mesut Özil "phänomenal" unter ihm gespielt habe.

"Unter Unai ist es jedoch nicht der Fall. Aber es gibt sicher auch Spieler, die unter ihm gut sind und unter mir nicht."

Bei dem 30-Jährigen müsse man sehr auf die Balance zwischen Druck und Einsicht achten, rät Mourinho.

Video zum Thema

"Wenn man zu lieb zu ihm ist, verliert man seine Aggression. Übt man aber zu viel Druck aus, vermisst er Zuneigung. Man muss einfach die richtige Balance finden."

Dass Mourinho und Özil eine besondere Beziehung haben, ist kein Geheimnis.

Werbung

Als der Deutsche über einen Abschied vom FC Arsenal nachgedacht hatte, war auch eine Rückkehr zum Portugiesen – damals zu Manchester United – im Gespräch.

"Özil ist einzigartig", stellte The Special One einst fest, "es gibt keine Kopie von ihm, nicht mal eine schlechte. Er ist der beste Zehner der Welt. Jeder liebt ihn und kann ein bisschen von Figo und Zidane in ihm sehen."

Beim 2:0-Sieg der Gunners über Stadtrivale FC Chelsea saß Özil die gesamte Zeit über auf der Bank - mal wieder.

Medienberichten zufolge sucht Arsenal einen Abnehmer für den Großverdiener im Januar und ist angeblich bei einem Winter-Wechsel sogar bereit, Teile von Özils Gehalt zu übernehmen.