Arsenal :Mesut Özil: So soll sein Fenerbahce-Wechsel endlich klappen

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Fenerbahce Istanbul will sich offenbar die sportliche Schieflage von Mesut Özil zunutze machen. Der frühere deutsche Nationalspieler ist beim FC Arsenal ausgebootet worden, steht dort weder im Premier-League- noch im Europa-League-Aufgebot.

Laut BILD ist Fenerbahce gewillt, Özil schon im Winter an die Schwarzmeerküste zu holen. Problem ist aber das monströse Gehalt, das der feine Techniker in London bezieht. Rund 20 Millionen Euro soll Özil pro Jahr bekommen.

Einfädeln soll den Deal der türkische Berater Muzzi Özcan, der deshalb bereits mehrfach mit Fener-Sportdirektor Emre Belözoglu verhandelt haben soll. In Istanbul soll Özil künftig zehn Millionen Euro verdienen. Eine Summe, die für den 19-fachen türkischen Meister noch immer zu hoch wäre.

Folglich braucht Fenerbahce Geldgeber, die diesen Mega-Deal möglich machen. Auf Ali Koc und Acun Ilıcalı fußt das Vertrauen. Erster ist Vereinspräsident des Istanbuler Klubs, größer Özil-Fan und entstammt einer reichen Unternehmer-Familie. Ilıcalı ist ehemaliger Sportreporter, Besitzer eines TV-Senders und mit Özil gut befreundet.

"Mesut Özil ist Fenerbahçe-Fan. Fenerbahçe ist nicht in der Lage, so eine finanzielle Last zu tragen. Es ist ein schöner Traum. Wenn der Traum wahr werden würde, wäre es super", sagte Koc einmal.

Hintergrund


Arsenal ohne Özil im Sinkflug

Ohne den aussortierten Özil befindet sich der FC Arsenal indes weiter im Sinkflug. Am Sonntag setzte es ein 0:1 gegen Burnley, den Treffer des Tages erzielte Pierre-Emerick Aubameyang per Eigentor (73.,) Granit Xhaka sah Rot (56.)

In der Premier League stehen die stolzen Gunners nach dem 12. Spieltag auf dem 15. Tabellenplatz. So schlecht ist der Traditionsverein aus Nordlondon seit Jahrzehnten nicht gestartet.