FC Bayern :Michael Ballack: Warum sein Barça-Wechsel scheiterte

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Foto: Fabio Diena / Shutterstock.com

Noch im Dress von Bayer Leverkusen, es war das Jahr 2002, war Michael Ballack im Finale der Champions League Real Madrid unterlegen.

Schon im Vorfeld des Endspiels hatten die Königlichen beim ehemaligen deutschen Nationalspieler angeklopft, sagt dieser bei SKY SPORTS.

Anstelle des Wechsels nach Spanien nahm Ballack ein Angebot des FC Bayern an. Er habe damals schon an die Weltmeisterschaft gedacht, die im Jahr 2006 in Deutschland abgehalten wurde. Er sei jedoch seinen Gefühlen nachgegangen.

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Foto: Fabio Diena / Shutterstock.com

Mit der Begründung: "Bayern München war als bester deutscher Klub die beste Adresse für mich. Ich war noch jung und könnte immer noch später zu Real Madrid gehen."

Hintergrund


Ballack wurde dann schnell klar, dass er mit den Bayern keine Chance auf den Titel in der Champions League hatte.

Er habe bereits 2004 nach einer neuen Herausforderung gesucht, offenbart Ballack. Er sei nicht glücklich gewesen und hatte ein Angebot des FC Barcelona vorliegen.

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Foto: Mitch Gunn / Shutterstock.com

"Der Transfer war sehr nahe, wir hatten uns auf die Konditionen verständigt, nur die Ablöse zwischen den Klubs stand noch im Weg." Der Deal scheiterte schließlich, wohl weil sich die Vereine nicht einig wurden.

Im Sommer 2006 entschied sich der einstige Mittelfeld-Star für den Wechsel zum FC Chelsea, auf den 2010 die Rückkehr nach Leverkusen folgte.

Nach über 600 Klubpflichtspielen und 98 Länderspielen für die DFB-Elf, beendete Ballack 2012 seine aktive Laufbahn.

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