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Michael Zorc :Diese Niederlage "tut schon weh"

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Foto: Fingerhut / Shutterstock.com
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Von "individuellen" und auch Fehlern "als Mannschaft" sprach Nuri Sahin, "für die wir von Wolfsburg bestraft worden sind". Fast-Neu-Nationalspieler Roman Weidenfeller wollte die Chancen nach der Halbzeit gleich genutzt sehen, "dann ist das Spiel zu unseren Gunsten gelaufen".

Durch die untypischen Fehler der Westfalen kommt aber auch hinzu, "dass wir Wolfsburg dazu eingeladen haben, uns heute zu schlagen. Wir haben viel zu viele Freistöße und Ecken produziert und etwas fahrlässig gespielt", meinte der Keeper weiter.

Sportdirektor Michael Zorc hätte in der Nachspielzeit gern einen Strafstoß für seine Mannschaft gesehen, als Robert Lewandowski gleich zwei Mal im Sechzehner zu Fall kam. "Das ist sehr ärgerlich. Gerade, weil wir auch unter der Woche gegen Arsenal schon eine ähnliche Szene hatten", erinnerte Zorc an die bittere 0:1-Niederlage gegen die Londoner.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hätten die Gäste ihre Chancen nutzen müssen. Nach der Führung von Marco Reus (45.+2) taten sich genug Möglichkeiten des zweiten Tores für den BVB auf, doch sie blieben ungenutzt. "Wolfsburg spielt dann natürlich mit riesiger Leidenschaft. Die Niederlage tut schon weh."

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke war auch sichtlich enttäuscht, wollte sich aber nicht allzu sehr in Traurigkeit üben. "Das ist ein kleiner Rückschlag", gab er zu, "aber wir werden die Länderspielpause nutzen, um gestärkt daraus hervorzugehen."

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