AC Mailand :Milan-Bosse schlagen Transfermarkt-Alarm


Die Verstöße des AC Mailand gegen das Financial Fair Play der UEFA wiegen schwer und beeinträchtigen die Kaderplanungen erheblich. Die Verantwortlichen schlagen Alarm.

  • Fabian BiastochSonntag, 30.12.2018
Foto: Fabio Diena / Shutterstock.com
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"Es wird keine großen Deals auf dem Transfermarkt geben, wir müssen von Chancen leben. Es wird ein Markt der Möglichkeiten sein, nicht des Handelns", erklärte der technische Direktor der Norditaliener, Leonardo, in einem Mediengespräch.

Und der Brasilianer weiter: "Wir haben 29 Spieler in der Mannschaft und wenn Paquetá da ist, sind es 30. Das sind Situationen, die noch nicht gelöst sind, mehr oder weniger schwierig. […] Wir können nicht kaufen."

Bislang hat der AC Mailand nur Lucas Paquetá für 35 Millionen Euro von Flamengo aus Rio de Janeiro verpflichtet.

Die UEFA habe dem Verein mitgeteilt, dass sie "festsitzen". Es sei eine "schwierige Situation".

So können die geliehenen Gonzalo Higuaín und Tiemoué Bakayoko nur dann fest verpflichtet werden, wenn auch die Qualifikation zur Champions League gesichert ist.

Insgesamt würde die Kaufsumme 71 Millionen Euro betragen. "Wir waren uns mit ihnen einig, als sie zu uns kamen, dass eine Champions-League-Platzierung verbindlich ist", sagte Sportdirektor Paolo Maldini.

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Eine andere Möglichkeit an das nötige Kleingeld zu kommen, sind Spielerverkäufe. Zum Beispiel von Ex-Bundesliga-Profi Hakan Calhanoglu.

RB Leipzig soll zuletzt Interesse am 24-Jährigen gehabt haben, aber nun von einer Verpflichtung absehen. Laut BILD erachten die Scouts den früheren Leverkusener als nicht gut genug.

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