Milan verringert Verluste um 30 Prozent

26.10.2022 um 14:48 Uhr - Update: 16:38 Uhr
von Sport-Informations-Dienst
Nachrichtenagentur
Dieser Inhalt wird von der Nachrichtenagentur Sport-Informations-Dienst bereitgestellt. Der Text wurde von Fussballeuropa.com nicht geprüft oder bearbeitet.
sid/cbfabdfcbefaacbbebc
Milan muss große finanzielle Verluste einbüßen - Foto: AFP/SID/DAMIR SENCAR

Der Serie-A-Klub schloss das Geschäftsjahr 2021/22 mit einem Verlust von 66,5 Millionen Euro ab. Das sind aber 30 Prozent weniger als vor einem Jahr, als das Minus 96,4 Millionen Euro betragen hatte. Das teilte Milan am Mittwoch mit. Die Nettoverschuldung lag bei 28,4 Millionen Euro.

Die Teilnahme an einer europäischen Super League stehe derzeit dennoch nicht auf der Agenda, teilte der Klub mit. Laut Milan-CEO Paolo Scaroni habe der Verein das Thema "beiseite geschoben". Der frühere RTL-Chef Bernd Reichart soll derzeit als neuer Geschäftsführer der Agentur A22 Sport Management einen weiteren Anlauf unternehmen, das umstrittene Projekt zu etablieren.

Für die Verluste des Klubs wird derweil die US-Investmentfirma RedBird Capital Partners aufkommen müssen, die den Klub Ende August für 1,2 Milliarden Euro übernommen hatte. RedBird ist bereits im Sport aktiv, unter anderem als Investor der Fenway Sports Group, die Besitzerin etwa des Champions-League-Finalisten FC Liverpool und der Boston Red Sox aus der Baseball-Profiliga MLB ist. Außerdem hält RedBird die Mehrheit der Anteile am französischen Ligue-1-Aufsteiger FC Toulouse.