"Feindseliges Umfeld" :Mircea Lucescu: Kurioses Blitz-Aus bei Dynamo Kiew

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Foto: Iurii Osadchi / Shutterstock.com

Die Anhänger von Dynamo Kiew haben offenbar Front gegen den erst in der vorigen Woche vorgestellten Mircea Lucescu gemacht – und das in einer Art und Weise, bei der sich der Rumäne dazu gezwungen sah, sein Traineramt nach nur wenigen Tagen wieder aufzugeben.

"Mit Bedauern habe ich beschlossen, meine mögliche Zusammenarbeit mit Dynamo Kiew aufzugeben", sagt Lucescu zur GAZETA SPORTURILOR. "Es ist unmöglich für mich, in dem feindseligen Umfeld zu arbeiten, das insbesondere durch die Gruppe der Ultra-Fans entstanden ist."

Zum Verständnis: Lucescu war von 2004 bis 2016 als Cheftrainer des Dynamo-Erzfeinds Shakhtar Donetsk beschäftigt, mit dem er sehr erfolgreich war. Achtmal wurde Shakhtar unter Lucescus Ägide Ukrainischer Meister, sechsmal Pokalsieger und 2008/09 sogar Sieger des damaligen UEFA-Cup.

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Foto: Iurii Osadchi / Shutterstock.com

Hintergrund


Um die Personalie könnte sich eine noch viel heftigere Fehde entwickeln. Dynamo-Präsident Igor Surkis wollte in ukrainischen Medien nichts von der frühzeitigen Trennung wissen und hatte angekündigt, sich mit Lucescu am Dienstag in Kiew zu treffen.

Lucescu hatte sich ursprünglich für zwei Jahre inklusive Verlängerungsoption in Kiew verankert. Der 74-Jährige hatte zuvor erfolglos die türkische Nationalmannschaft sowie Zenit St. Petersburg betreut und kündigte bei seiner Vorstellung an, froh zu sein, wieder in der Ukraine trainieren zu dürfen.

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