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The Special One :Mourinho beschwert sich über Sonderbehandlung für Klopp und Guardiola

  • Fabian Biastoch Dienstag, 22.01.2019

Jose Mourinho (55) fühlt sich im Vergleich zu seinen Trainerkollegen Jürgen Klopp und Pep Guardiola ungerecht behandelt.

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Jose Mourinho hätte gern ähnliche Konditionen wie Jürgen Klopp und Pep Guardiola. Dabei geht es nicht um das Finanzielle, sondern allein um die Milde bei Strafen.

"Einige Menschen verwechseln Leidenschaft mit emotionaler Kontrolle", monierte der Portugiese bei BEIN SPORTS, wo er seit seiner Entlassung bei Manchester United als Experte tätig ist.

"Wenn sich Jose Mourinho an der Seitenlinie schlecht benimmt, eine Flasche kickt, wenn er dies tut, wenn er das tut, ist er raus, wird suspendiert und muss eine Strafe bezahlen."

Und er ärgerte sich weiter: "Wenn allerdings Jürgen Klopp das macht, ist er besonders. Wenn Pep Guardiola das macht, ist er auch besonders. Wenn Jose Mourinho das macht, ist er raus. Ich würde gerne zu einem Verein gehen und hätte gerne die gleichen Konditionen wie Jürgen Klopp und Pep Guardiola."

Nach seinem Ausraster gegen den FC Chelsea im Oktober des vergangenen Jahres musste der 55-Jährige allerdings keine Strafe zahlen. Jürgen Klopp hingegen nach seinem irren Jubellauf gegen Everton 9000 Euro.

Und auch Pep Guardiola wurde nach seinem Wutausbruch gegenüber des Vierten Offiziellen im Topspiel gegen Liverpool Anfang des Monats vom englischen Verband verwarnt. Es war allerdings die erste der Saison.

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Außerdem verriet Mourinho weiter, dass er bereits drei Angebote abgelehnt habe, an die Seitenlinie zurückzukehren.

Es sei nicht das Richtige darunter gewesen, so der Portugiese, der mit einem Engagement bei Real Madrid ab dem Sommer in Verbindung gebracht wird.