Inter Mailand :Nach Affenlauten gegen Lukaku: Fragwürdiges Statement der Inter-Ultras

Foto: bestino / Shutterstock.com
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Es war die 72. Minute, als Romelu Lukaku zum Elfmeter anlief.

Dass er zum 2:1-Siegtreffer für Inter Mailand im Auswärtsspiel gegen Cagliari Calcio traf, rückte im Nachklapp in den Hintergrund.

Grund hierfür waren rassistische Affenlaute, die Heimfans dem Angreifer während der Ausführung des Elfmeters entgegenbrüllten.

Die Mailänder Ultragruppierung L'urlo della Nord gab im Anschluss daran ein Statement ab, das an Bedenklichkeit kaum zu überbieten ist.

"Du trägst dazu bei, ein Problem zu schaffen, das es hier noch nicht gibt", heißt es in dem Statement, in dem konkret auf die Affenlaute eingegangen wird:

"In Italien nutzen wir diese Wege, um unserem Team zu helfen und um unsere Gegner nervös zu machen, nicht für Rassismus, sondern, um sie durcheinander zu bringen." Rassistische Vorfalle sind in der Serie A schon lange keine Seltenheit mehr.

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Lukaku wird von den Inter-Ultras mehr oder weniger belehrt: "Du musst verstehen, dass Italien nicht so ist wie andere nordeuropäische Länder, in denen Rassismus ein wirkliches Problem ist."

Eine Reaktion gab es vom Belgier mit Wurzeln in der Demokratischen Republik Kongo bisher nicht.

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