Real Madrid :Nach Brügge-Debakel: Thibaut Courtois hatte keine Selbstzweifel

Foto: Marco Iacobucci EPP / Shutterstock.com
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Vor eineinhalb Monaten blamierte sich Real Madrid im eigenen Stadion gegen den FC Brügge.

Gegen die qualitativ nicht mal annähernd so gut bestückten Belgier stand es zur Halbzeit 0:2. Thibaut Courtois musste wegen Magenproblemen in der Halbzeitpause ersetzt werden.

Schnell brandeten im Anschluss Berichte auf, Courtois sei dem Druck in Madrid nicht gewachsen und ließ sich deshalb auswechseln.

Reinreden lässt sich der Schlussmann allerdings nicht. "Ich habe nie an mir gezweifelt. Ich weiß, was ich wert bin und das wird sich nicht ändern", sagte er zu EFE.

Er fügte hinzu, dass es ihm geholfen habe, dass er sich Anfang Oktober mit seinen Kollegen von der belgischen Nationalmannschaft treffen und austauschen konnte.

Mit den Red Devils tritt Courtois nun erneut an, in der EM-Quali geht es erst nach Russland (Samstag, 18 Uhr) und anschließend gegen Zypern (Dienstag, 20.45 Uhr).

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"Ja, es stimmt. Ich wurde nach einem schwierigen Spiel krank, dann bin ich zur Nationalmannschaft gekommen." Er sei zu einer Mannschaft gestoßen, in der ihn alle kennen: "Der Torwarttrainer (Erwin Lemmens; Anm. d. Red.) kennt mich sozusagen besser als mein Vater."

Aus der Bahn ließ sich Courtois von den jüngsten Ereignissen allerdings nicht werfen.

"Am Ende verlor ich nie das Vertrauen, ich habe mich nie schlecht gefühlt. Bevor es nach dem Spiel gegen Brügge anfing, dass ich kritisiert werde, hatten wir in Sevilla 1:0 gewonnen und bei Atletico 0:0 gespielt."

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