FC Sevilla :Nach Corona-Skandal: LaLiga-Boss wettert, Ever Banega sagt Sorry

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In der Vergangenheit waren Kyle Walker und Callum Hudson-Odoi die beiden prominentesten Fälle. Vier Profis, die auf einen Schlag gegen die Corona-Regeln verstoßen haben, gab es bisher noch nicht.

Das Quartett bestehend aus Lucas Ocampos, Mudo Vazquez, Luuk de Jong und Ever Banega hatte sich am Samstag mit Familie und Freunden zu einer Gartenparty versammelt. Mit den vier Spielern des FC Sevilla waren insgesamt zwölf Personen anwesend.

Die Verordnungen zur Eindämmung des Coronavirus verbieten allerdings Versammlungen von mehr als zehn Personen. Angeblich – so berichten es zumindest einige spanische Medien – sollen die anwesenden Personen gemeinsam von einer Shisha geraucht haben.

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LaLiga-Boss wettert, Ever Banega entschuldigt sich

"Bei diesem Treffen könnte jemand dabei sein, der keine Symptome zeigt. Und es schien, dass jeder aus einer Shisha rauchte", erklärt LaLiga-Boss Javier Tebas bei MOVISTAR.

"Sie sind für alles verantwortlich, was sie tun. Die Sicherheit ist in den Bereichen, in denen sie trainieren, und in den Spielen total, aber ich mache mir Sorgen um solche Treffen."

Hintergrund


Die vier Spieler baten im Anschluss daran in den Sozialen Medien um Entschuldigung. "Ich möchte mich bei unserem Verein, unseren Fans und der Gesellschaft im Allgemeinen entschuldigen. Es wird nicht wieder vorkommen", ließ Banega in einer Story auf Instagram wissen.

Konsequenzen sind bisher nicht bekanntgeworden, die Aktion sorgt allerdings einmal mehr für großes Kopfschütteln. Die Regierung hatte erst vor Kurzem zugestimmt, dass der spanische Profifußball ab dem 8. Juni den Spielbetrieb wieder aufnehmen darf.

Spanien ist mit über 235.000 Infizierten und mehr als 26.000 Todesfällen eines der in Europa am stärksten von COVID-19 betroffenen Ländern.

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