FC Barcelona :Nach Debakel: Barça-Boss lässt Valverde-Zukunft offen


Der FC Barcelona hat erneut einen Vorsprung verspielt und ist aus der Champions League ausgeschieden. Wird es jetzt eng für Ernesto Valverde?

  • Tobias KrentscherMittwoch, 08.05.2019
Foto: Christian Bertrand / Shutterstock.com
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Im vergangenen Jahr erwischte es Barça im Viertelfinale. Ein 4:1 aus dem heimischen Camp Nou gab man in Rom noch aus der Hand, verlor 0:3.

Am gestrigen Dienstag setzte es im Halbfinal-Rückspiel gar ein 0:4 beim FC Liverpool an der Anfield Road.

Muss Ernesto Valverde nun um seinen Job als Barça-Coach bangen?

"Momentan sind wir alle sehr aufgebracht nach dieser Niederlage. Das ist ein harter Schlag nach der Enttäuschung im Vorjahr", sagte Barça-Präsident Josep Maria Bartomeu.

"Jetzt müssen wir wieder auf Kurs kommen, da wir noch ein Finale der Copa del Rey haben. Es wird ein paar schwierige Tage geben, aber wir müssen wieder nach vorne schauen."

Valverde hatte seinen Vertrag bei Barça im Februar bis 2020 verlängert. Kommt es nun doch zu einer Trennung in diesem Sommer?

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"Es wird Zeit sein, darüber nachzudenken, was schiefgegangen ist und die Dinge zu analysieren", spielt Bartomeu auf Zeit: "Das gleiche geschah im letzten Jahr in Rom. Es ist schwer zu erklären. Wir werden es intern klären."

Ebenso auskunftsfreudig zeigte sich der Barça-Präsident vor der Partie gegen Liverpool bei der Frage nach einer Champions-League-Reform.

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Man werde die Königsklasse "zum Besseren verändern", erklärte der Boss. Die Fans würden mehr europäische Spiele verlangen.

"Und ab 2024 wird uns das neue Format genau das erlauben. Ich gebe euch ein Beispiel: Als wir gegen Manchester United spielten, waren wir zum ersten Mal seit elf Jahren dort", so Bartomeu.

"Letztens gegen Liverpool war es das erste Mal seit 2006. Es kann nicht sein, dass wir so viele Partien pro Jahr haben, aber nie gegen Mannschaften wie Manchester United oder Liverpool spielen."

Eine Super League werde es aber nicht geben, versichert der Funktionär: "Niemand redet von einer in sich geschlossenen Liga oder einer Super League. Es wird eine Evolution sein, nicht eine Revolution."

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