AC Mailand :Nach Jubel-Eklat: Gennaro Gattuso platzt der Kragen

Foto: Marco Iacobucci EPP / Shutterstock.com
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Tiemoue Bakayoko und Franck Kessié haben sich nach ihrem provokanten Jubel bei Lazio Rom und Francesco Acerbi entschuldigt.

"Das war eine lustig gemeinte Geste von mir, ich wollte niemanden herabsetzen", meldete sich Bakayoko nach dem 1:0-Sieg gegen die Hauptstädter auf Twitter zu Wort und betonte an Acerbi gerichtet: "Ich bitte um Verzeihung, wenn du dich angegriffen gefühlt hast."

Auch Kessie wollte den Streit nach der Partie begraben: "Meine aufrichtige Entschuldigung an Acerbi, Respekt für alle", schrieb der 22-Jährige.

Die beiden Milan-Stars hatten sich das Trikot von Franceso Acerbi ertauscht und waren damit in ihre Fankurve gegangen, um es stolz als "Trophäe" zu präsentieren.

Schon im Vorfeld der Partie gifteten sich Bakayoko und Acerbi an. Der Lazio-Verteidiger meinte: "Wir mögen nicht konstant sein, aber wir fahren ins San Siro, um zu gewinnen. Wir sind stärker."

Bakayokos Antwort auf die Stichelei: "Wir sehen uns am Samstag."

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Aber warum tauschte er dann sein Trikot? Ganz einfach: Acerbi wollte so den Streit ein für alle mal beenden, wie er erklärte.

"Es tut mir leid, dass ich das Trikot getauscht habe. Ich wollte der Sache ein Ende setzen. Hass zu schüren gehört nicht zum Sport, sondern ist ein Zeichen von Schwäche."

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Wie kindisch diese Sticheleien aufgenommen werden, lässt sich an den Reaktionen anderer ableiten. Ciro Immobile, Star-Stürmer bei den Römern, bezeichnete die beiden Milan-Profis als armselige und kleine Männer.

Milan-Trainer Gennaro Gattuso fand ebenso deutliche Worte: "Wir entschuldigen uns im Namen des Klubs für dieses Verhalten."

Der ehemalige Mittelfeld-Motor schimpft auf die Social-Media-Aktivitäten der heutigen Spielergeneration.

"Die Zeit ist meiner Meinung nach jetzt endgültig für die großen Klubs gekommen, endlich damit anzufangen, die Social-Media-Accounts ihrer Spieler zu limitieren. Die Spieler sollten sich mehr aufs Training und den Fußball konzentrieren als darauf, mit ihren Daumen auf den Smartphones herumzuspielen", so der Ex-Nationalspieler.

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