Champions League :Nach Königsklassen-Titel: Klopp schickt Warnung an die Konkurrenz

Foto: bestino / Shutterstock.com
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Drei Finale hatte der 51-Jährige mit den Reds schon verloren – 2016 im League Cup (1:3 gegen Manchester City) und in der Europa League (1:3 gegen den FC Sevilla) und im vergangenen Jahr in der Champions League (1:3 gegen Real Madrid).

"Wir haben es lange genug versucht", bilanzierte ein erleichterter Jürgen Klopp bei SKY also nicht grundlos nach dem 2:0-Sieg über Tottenham. "Ich bin super glücklich und super stolz, dass es heute geklappt hat."

Für den Coach waren es sogar sechs Endspiele, die er am Stück verloren hat. Im DFB-Pokal zweimal und auch einmal in der Champions League mit Borussia Dortmund.

Nun durfte er dank eines früh verwandelten Strafstoßes von Mohamed Salah und einem späten Treffer von Divock Origi jubeln.

Für Liverpool ist es 14 Jahre nach der magischen Nacht von Istanbul (3:2 n. E. Gegen den AC Mailand) der insgesamt sechste Henkelpott.

"Für den Verein ist der Titel sensationell wichtig, für mich persönlich gar nicht so", beschrieb Klopp die Bedeutung des Finalsieges.

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Dabei war es auch egal, dass "beide Mannschaften keinen tollen Fußball gezeigt haben", so der Fußballlehrer.

"Ich habe mit meinen Mannschaften schon bessere Finale gespielt, aber nicht gewonnen", gestand Klopp. "Heute hatten wir kein Pech und das hat dafür gereicht, das Ding zu gewinnen."

Besonders hervor hob der Liverpooler Trainer seinen Schlussmann. Vor allem in der Schlussphase hat Alisson mit seinen Paraden sein Team vor einem Gegentor bewahrt. "Er hat nur ein Problem", gab Klopp zu.

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"Die schwierigen Dinge sehen bei ihm so leicht aus, deswegen bekommt er zu wenig Lob dafür. Ich habe ihm fast den Rücken gebrochen, so sehr habe ich ihn gedrückt."

Nun geht Klopp dank seiner "außergewöhnlichen Truppe" mit einem sehr guten Gefühl in den Urlaub.

"Jedes Jahr sind wir mit einer Silbermedaille in Urlaub gefahren. Dieses Jahr fahren wir mit einer Goldmedaille – das werden wir genießen", gestand der Trainer. "Wenn wir verloren haben, hat meine Familie mehr gelitten als ich. Ich bin froh, dass ich meiner Frau die Goldmedaille heute schenken kann."

Und die Chancen stehen gut, dass in den kommenden Jahren noch weitere Goldmedaillen hinzukommen.

Die Mannschaft des FC Liverpool ist schließlich noch jung, kam Manchester City schon in dieser Saison gefährlich nahe und droht auch im Sommer nicht auseinanderzubrechen, da ausreichend Geld vorhanden – auch, um sie punktuell zu verstärken.

"Jetzt haben wir etwas gewonnen", stellte Klopp klar - und schickte eine Warnung an die Konkurrenz: "Das ist erst der Anfang."

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