Matthäus wird deutlich :Nach Kritik an Transferpolitik: Manuel Neuer kassiert Ansage

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Nach der Kritik von Manuel Neuers Berater an Bayern Münchens Transferpolitik hat sich nun Lothar Matthäus mit einer deutlichen Nachricht zu Wort gemeldet.

"Als Kapitän des FC Bayern habe ich das selbst im Klub anzusprechen, wenn ich mit der Transferpolitik ein Problem habe. Die Türen der Bosse stehen dafür immer offen", tadelte der Rekordnationalspieler den 33-Jährigen in der BILD.

Lothar Matthäus nahm damit Bezug auf die harschen Worte von Thomas Kroth.

Er ist Berater Manuel Neuers und hatte in der SZ erklärt: "Mein Eindruck ist, dass der Abstand zu den vier englischen Top-Teams schon gravierend ist und der Münchner Kader aktuell noch nicht entsprechend – also konkurrenzfähig – aufgestellt ist, um auch die Ziele von Manuel ernsthaft anzugehen."

Damit deutete der Agent einen Wechsel des Nationalkeepers an, der bei den Bayern noch einen Vertrag bis 2021 besitzt. Auch darüber hinaus wolle Neuer spielen.

"Jetzt ist die Phase, in der er sich entscheiden muss: Wie geht es perspektivisch weiter?", erklärte Kroth. "Wenn er merkt, der FC Bayern klotzt ran, dann wird er noch mal richtig aufblühen."

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Für Matthäus ist klar, dass sich Neuer diese Aussagen genauso gewünscht haben muss.

"Ich kenne seinen Berater Thomas Kroth, der von sich aus eher nicht die Öffentlichkeit sucht. Manuel wird das sicher mit ihm besprochen haben", ist sich der Ex-Bayern-Star sicher.

Und der Weltmeister von 1990 weiter: "Meine Berater hätten sich nie derart öffentlich äußern dürfen, ohne dass ich meine Zustimmung dazu im Vorfeld gegeben hätte."

Im Kicker legte der Neuer-Vertraute sogar noch einmal nach. Der Torwart würde nach 2013 unbedingt noch einmal die Champions League gewinnen.

"Egal wo, aber am liebsten mit den Bayern", machte Kroth deutlich.

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